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Schnecken im Garten bekämpfen: Diese natürlichen Mittel helfen Ihnen

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Von: Franziska Kaindl

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Eine braune Schnecke mit Schneckenhaus krabbelt übers Gras.
Schnecken zerstören oft das schöne Gemüse im Garten. Doch die Weinbergschnecke ist Ihr „Freund“: Sie hilft Ihnen dabei, Nacktschnecken in Schach zu halten, da sie deren Eigelege auffrisst.  © imago-images

Tummeln sich in Ihrem Garten auch riesige Horden von Schnecken, die Ihnen das Gemüse wegfuttern? Dann wird es vielleicht Zeit, die Tiere mit Hausmitteln zu vertreiben.

Gefräßige Schnecken sorgen bei Hobbygärtnern regelmäßig für Verzweiflung: Da zieht man mühevoll verschiedenste Gemüsesorten im Garten groß, nur damit diese innerhalb kürzester Zeit von den Weichtieren vernascht werden*. Gerade in feuchten Sommern machen es sich Schnecken und Nacktschnecken im Garten gemütlich und lassen sich nur ungern vertreiben. Wie Sie die Tiere trotzdem erfolgreich und natürlich loswerden, lesen Sie hier.

Diese Mittel halten Schnecken im Garten in Schach

Schnecken überleben besonders gut dort, wo es ausreichend feucht ist. Um die Tiere zu vertreiben, sollten Sie deshalb möglichst für Trockenheit sorgen – zum Beispiel, indem Sie den Boden um Ihre bedrohten Pflanzen offen halten oder nur dünn zu mulchen, wie der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) erklärt. Sägemehl und Kalk im Beet sorgen zudem für raue Oberflächen, die Schnecken zu meiden versuchen. Gießen Sie außerdem lieber morgens, damit das Wasser tagsüber gut wegtrocknen kann.

Abgesehen davon entdeckten US-Forscher vor Jahren, dass Kaffeekonzentrat Schnecken abschreckt. Da es in zu hoher Konzentration die Tiere tötet, empfiehlt der Naturschutzbund Deutschland (NABU) jedoch, Kaffee und Kaffeesatz im Garten nur in geringen Konzentrationen flächig auszustreuen. Ganz übertreiben sollten es Hobbygärtner zudem nicht: Schnecken fressen verwesende Pflanzenteile und tote Tiere und halten den Garten damit gesund.

Natürliche Feinde der Schnecken fördern

Wenn das Gleichgewicht im Garten durch ein Übermaß an Schnecken gefährdet ist, wird es Zeit dafür, ein paar Fressfeinde anzulocken – zum Beispiel Igel, Kröten und Blindschleichen. Diese fühlen sich besonders in einem naturnah gestalteten Garten wohl. Bieten Sie ihnen also Hecken und Sträucher als Nistplätze oder geben Sie Ihnen Unterschlupf durch Laubhaufen.

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Abgesehen davon müssen Sie sich nicht vor allen Schnecken fürchten: Die Weinbergschnecke steht unter Naturschutz und hilft Ihnen sogar dabei, Nacktschnecken in Schach zu halten, da sie deren Eigelege auffrisst. Die häufig auftauchende Bänderschnecke können Sie hingegen ignorieren, da sie sich hauptsächlich von totem Pflanzenmaterial ernährt und somit als Schädling kaum eine Rolle spielt.

Schnecken im Garten bekämpfen: Pflanzen als Falle nutzen

Nutzen Sie den Garten für sich und stellen Sie den Schnecken eine „Falle“. Gerne verstecken Sie sich nämlich an großen Blättern, von wo Sie die Tiere erfolgreich absammeln können. Dafür eignet sich laut LBV unter anderem ein Rhabarerstrauch. Aber auch hohl aufliegende Bretter mit Grünabfällen oder umgedrehte Tontöpfe eignen sich hervorragend als Präsentierteller, von dem Sie die Schnecken abgreifen können. Gerade die Spanische Wegschnecke, die gegen viele andere Maßnahmen resistent ist, können Sie dadurch erfolgreich loswerden. (fk) *Merkur.de und 24garten.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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