Statt Schnitt: Segge nur auskämmen

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Jede Seggen-Sorte hat seine eigene, schöne Gestalt. Hier eine Japan-Segge (Carex morrowii 'Variegata'). Foto: Andrea Warnecke

Erfurt (dpa/tmn) - Die Segge wurde erst kürzlich zur Staude des Jahres 2015 gekürt. Wer das "Gras" in seinem Garten hat, sollte einige Pflegetipps beachten. So lassen sich alte Blätter mit dem Harken entfernen. Außerdem muss die Pflanze auch im Winter gegossen werden.

Die Seggen müssen nicht geschnitten werden. Stören den Hobbygärtner alte Blätter und Halme, kann er sie einfach mit dem Rechen kämmen. So putzt er die Pflanze aus - der Gärtner spricht hier vom Raufen, erläutert Cornelia Pacalaj von der gartenbaulichen Lehr- und Versuchsanstalt in Erfurt. Da die Segge scharfkantige Blätter hat, sollte man bei der Arbeit Handschuhe tragen.

Wie alle Immergrünen brauchen Seggen an trockenen und frostfreien Tagen im Winter Gießwasser. Ihre Blätter verdunsten auch im Winter Feuchtigkeit, die Wurzeln können aber nichts aus dem Boden nachholen. Zeigt die Pflanze braune Blätter, droht sie zu verdursten.

Wenn die Seggen unter Gehölzen wachsen, sollte man das Laub im Herbst liegen lassen. Es wird über den Winter zu Humus und versorgt die Pflanzen mit Nährstoffen. Alternativ bekommt die Staude im Frühjahr etwas Kompost.

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