Ernährung

Umweltbewusste grillen Gemüse und Tofu statt Fleisch

Braucht etwas Vorbereitung: Tofu sollte vor dem Grillen mehrere Stunden mariniert werden. Foto: Kai Remmers

Berlin - Wer öfter Gemüse statt Fleisch auf den Grill legt, tut nicht nur sich, sondern auch der Umwelt etwas Gutes. Die Gemüseproduktion belastet Klima und Co. viel weniger als die Erzeugung von Fleisch.

Wollen sich Grillfreunde tier- und klimafreundlich verhalten, legen sie am besten öfters Gemüse statt Fleisch auf den Rost. Denn die Erzeugung von Fleisch belastet die Umwelt in puncto Wasserverbrauch und Kohlendioxidausstoß weitaus mehr als die Gemüseproduktion. Außerdem ist die Haltung des Schlachtviehs oft nicht artgerecht. Darauf weist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hin.

Für das fleischfreie Grillen eignen sich zum Beispiel Maiskolben, gefüllte Champignons oder klein geschnittenes Gemüse wie Zucchini, Möhren und Paprika, die in einer Edelstahlschale gegart werden. Das Gemüse sollte eingeölt werden, damit es auf dem Rost nicht verbrennt.

Eine andere fleischfreie Alternative ist Grillgut auf Basis von pflanzlichem Eiweiß, zum Beispiel als Würstchen oder Burger aus Soja, Weizen oder Lupinen. Die Verbraucher Initiative rät allerdings davon ab, diese öfters zu essen, weil es sich um stark verarbeitete Nahrungsmittel handelt, die oft mit Zusatzstoffen hergestellt werden müssten.

Purer Tofu dagegen sei vergleichsweise wenig verarbeitet. Zum Grillen empfiehlt die Initiative, möglichst festen Tofu zu verwenden. Dieser sollte in Scheiben geschnitten oder für einen Spieß gewürfelt einige Stunden in einer Mischung aus Öl, Kräutern und Gewürzen mariniert werden.

dpa

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