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Urgesteinsmehl: Die richtige Anwendung im Biogarten

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Von: Stephanie Drewing

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Ein Mann mit gelben Gummisteifeln steht auf einem Feld und prüft mit der Hand die Bodenqualität.
Überprüfen Sie regelmäßig die Bodenqualität in Ihrem Garten? (Symbolbild) © imago images / photothek

In Gesteinsmehl sind viele natürlichen Mineralien enthalten, die Pflanzen widerstandsfähig machen und üppiger wachsen lassen. Wie Sie das Pulver richtig einsetzen.

München – Gesteinsmehl ist unter verschiedenen Namen bekannt und wird auch Urgesteinsmehl oder Steinmehl genannt. Zur Herstellung von Urgesteinsmehl werden Steine so fein zermahlen, dass ein feines Pulver entsteht. Dieser Pulver versorgt Erde und Pflanzen im Garten mit natürlichen Mineralien wie Magnesium, Kalium und Kalzium und ist ein natürlicher Dünger zur Bodenverbesserung.

Die Steine, die für Urgesteinsmehl zu Pulver verarbeitet werden, stammen von Vulkanausbrüchen aus der Urzeit, daher auch der Name. Die versteinerte Lava wurde zu Basalt oder Diabas. Es gibt aber auch Gesteinsmehl ohne die Vorsilbe „Ur-“: Meistens besteht dieses Gesteinsmehl dann aus anderen Steinen wie Quarz, Zeolith oder auch Granit. Zwar enthalten diese Steine weniger Nährstoffe für Pflanzen, aber mit ihnen wird der Boden aufbereitet. Zeolith ist sehr porös und lockert zum Beispiel feste Lehmböden auf. Es lohnt sich also zu prüfen, welches Gesteinsmehl für welche Unterstützung* am besten für Biogärtner geeignet ist, wie bei 24garten.de zu lesen ist. *24garten.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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