Weihnachts-Deko: Lichterketten und Nikoläuse erlaubt

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Das Berliner Landgericht hat entschieden: Lichterketten oder beleuchtete Weihnachtsmänner sind inzwischen so weit verbreitet, dass Vermieter sie dulden müssen.

Berlin - Mieter dürfen die eigene Wohnung, Fenster und Balkone in der Weihnachtszeit nach ihrem Geschmack dekorieren.

Das bestätigt ein neues Urteil des Berliner Landgerichts, auf das der Deutsche Mieterbund in Berlin hinweist (Az.: 65 S 390/09). Demnach sind Lichterketten oder beleuchtete Weihnachtsmänner inzwischen so weit verbreitet, dass Vermieter sie dulden müssen.

Der große Weihnachts-Kaloriencheck

Der große Weihnachts-Kaloriencheck

Aachener Printen: 450 Kcal (pro 100 g)/ 50 Kcal (pro Portion). Sie sind die Kalorien-Giganten unter den Lebkuchen. Der Fettanteil liegt bei satten 20 Prozent!
Bratapfel
Bratwurst: 300 Kcal (pro 100 g)/ 600 Kcal (pro Portion). Als Faustregel gilt: Umso höher der Verarbeitungsgrad des Fleisches, desto gefährlicher für die Figur. Die klassische Bratwurst besteht bis zu 30 Prozent aus Fett – ein echter Figurkiller.
Glühwein auf Weihnachtsmarkt
Der große Weihnachts-Kaloriencheck

Allerdings muss die Dekoration so gesichert sein, dass sie auch bei Wind nicht herunterfällt. Ein Grenzfall ist das Anbringen an der Außenfassade. Hier muss der Vermieter um Erlaubnis gefragt werden. Er darf dann nicht nach seinem persönlichen Geschmack entscheiden - maßgeblich sind die örtlichen Gegebenheiten. Sind etwa die Nachbarwohnungen oder Nachbarhäuser großzügig geschmückt oder der Schmuck im Hinterhof von außen gar nicht sichtbar, kann der Vermieter ein Verbot nicht mit der Verschlechterung der Optik begründen.

In jedem Fall sollte bei der Weihnachtsdekoration Rücksicht auf die Nachbarn genommen werden, rät der Mieterbund. Niemand müsse es hinnehmen, wenn die Beleuchtung der Nachbarn sein eigenes Schlafzimmer hell erleuchtet. Im Zweifel müssten die Lichter ab 22.00 Uhr ausgeschaltet werden.

dpa

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