Die maritime Revue lockte insgesamt 300 Zuschauer in den Hof der Kulturscheune

Wie in den 20er-Jahren

Großer Andrang: Zur maritimen Revue in Fritzlar waren an zwei Abenden je 150 Menschen gekommen (oben), unter anderem tantzen die Stadtnarren (rechts). Fotos: Zerhau

Fritzlar. Von der Waterkant zum Ederstrand ist es ein weiter Weg, doch die Organisatoren der Kulturscheune in Fritzlar wussten ihn deutlich zu verkürzen. Sie hatten zu einer maritimen Revue in den Hof der Scheune eingeladen.

Knapp zwei Stunden dauerte das Programm, das Thomas Abram und Christoph Diederich auf die Beine gestellt hatten, die auch durch den Abend führten. Beide Tage am Wochenende waren komplett ausverkauft, jeweils 150 Besucher waren gekommen. So eine tolle Resonanz habe es kaum je gegeben, sagte Thomas Abram.

Programm von Hollaender

Das Programm war eine Kopie einer Revue des damals legendären Komponisten Friedrich Hollaender (1896 bis 1976) aus dem Berlin der 20er-Jahre. Unter anderem wirkten ein Showorchester, eine Tanzgarde, ein Wasserballett, ein Shanty-Chor, zwei Edernixen und viele weitere Akteure mit.

Die Tanzeinlagen kamen von den Fritzlarer Stadtnarren Blau-Weiß, die so ihr Können außerhalb des Karnevals zeigten. • Vorschau: 29. September, 20 Uhr, Kulturstall: „Ehen werden im Himmel geschlossen“ • 7. Oktober, ab 11 Uhr Tag der offenen Tür, Ausstellung, • 14. Dezember, ab 20 Uhr Anglühen bei heißen Getränken, • 15./16. Dezember: Advent in den Höfen.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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