Ausstellung und Fest zum Ende der 25. Auflage zog am Wochenende zahlreiche Besucher an

Krönender Abschluss der Michelsberger Sommerwerkstatt

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Sind extra aus Kassel zur Ausstellung nach Michelsberg angereist: von links Maja Baum, Steffi Baum und Raina Burbaum. 

Michelsberg. Sie hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen weit über die Grenzen des Schwalm-Eder-Kreises gemacht und zieht jedes Jahr aufs Neue viele Besucher an: Die Ausstellung zum Ende der 25. Sommerwerkstatt in Michelsberg.

Es war der krönende Abschluss des einwöchigen Kursangebots in Malerei, Holz-Bildhauerei, Lithographie sowie Skulpturen aus Ton. „Aus dem kleinen Malworkshop 1993 ist bis heute ein riesiges Ganzes einer fest etablierten Sommerwerkstatt geworden, die nicht mehr wegzudenken ist“, sagte Natascha Schnücker von der VHS Schwalm-Eder, die die Sommerwerkstatt seit 25 Jahren mit Delia Henss vom Kunsthaus Michelsberg organisiert. Ohne die tatkräftige Unterstützung der vielen Helfer und Sponsoren sei diese Erfolgsgeschichte nicht möglich, so Schnücker.

Bei ihr gab es Lose für die Kunst-Tombola: Claire Tourolle (links) und Ulrike Otto aus Homberg.

Erneut überraschte es, wie kreativ die diesmal 37 Teilnehmer des einwöchigen Kurses waren: Viele von ihnen wie Lukas Freudl aus Darmstadt kommen seit vielen Jahren nach Michelsberg.

„Nachtisch“ hat Freudl seinen Nachttisch aus Holz und Glas genannt, auf dem ein kleiner Dessertteller mit Kuchen abgestellt war. „Das gehört zum Kunstwerk dazu“, sagte der Darmstädter - Nachtisch eben. Filigran wirkten daneben die in Wickerts Scheune ausgestellten Skulpturen wie „Holla die Waldfee“ von Gabriele Hainke, die sie aus Ästen fertigt.

„Die Tänzerin“, so nennt Peter Leischner seine Skulptur.

Den Großteil der Teilnehmer zog es jedoch wieder zur Malerei, die im Kunsthaus zu sehen war: Das riesengroße Bild „Seerosten“ von Jana Seifert fiel den Besuchern sogleich ins Auge, auch das „Farbspiel der Gefühle“ mit einem Liebespaar am Strand aus der Hand von Erika Schneider.

Bei Bratwurst, Kaffee, Kuchen, einer Tombola und Musik des Duos Harvest Moon wurde so die Ausstellung zu einem Fest - nicht nur für die Sinne allein.

Quelle: HNA

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