Guxhagener Katzenhilfe: 3000 Katzen in zehn Jahren kastriert

Vollnarkose: Tierärztin Regina Korthaus und eine Hauskatze, die kastriert werden soll. Foto:  privat

Guxhagen. Seit Vereinsgründung am 1. Oktober 2001 hat die Guxhagener Katzenhilfe nach eigenen Angaben 3000 Katzen und Kater kastrieren lassen.

Die Guxhagener Katzenhilfe kastriert in verschiedenen Programmen Haus-, Straßen-, Streuner- und Bauernhofkatzen und setzt drei Schwerpunkte:

• ganzjährige Kastration von Katzen (Entfernung der Eierstöcke) und Kater (Entfernung der Hoden) durch die Guxhagener Katzenhilfe selbst,

• Kastrationsaktionen im Spätherbst eines jeden Jahres zum Tierschutzrabatt im Kreisteil Melsungen,

• Aktion Kitty, unterstützt von Aktion Tier – Menschen für Tiere, in der frei und wild lebende Katzen und Kater kastriert werden.

Kontakt

Guxhagener Katzenhilfe, Tel. 0 56 65/ 29 94.

Aufgrund der gewonnenen Erfahrung tritt die Guxhagener Katzenhilfe auch für das Paderborner Modell ein, so auch die vereinslose Tierschützerin Tanja Walter. Sie kümmert sich zurzeit in ihrer Heimatgemeinde Malsfeld um Kastrationen im Auftrag der Guxhagener Katzenhilfe. Dabei handelt es sich um Straßen- und Streunerkatzen, die ihre festen Standorte haben und von Tierfreunden gefüttert werden.

Die 3000. Katze, die dieser Tage kastriert wurde, stammt aus Malsfeld und wurde von Tanja Walter zur Vereinstierärztin Regina Korthaus gebracht. Neben der Kastration werden die Katzen grundsätzlich gechipt, entwurmt und falls erforderlich entfloht.

Auch wenn der Verein in den vergangenen Jahren massenhaft Katzen in der Region kastriert hat, lebten noch unzählige Streuner. Im Schwalm-Eder-Kreis sollen es zwischen 1750 und 2800 verwilderte Hauskatzen sein.

„Rechtlich unhaltbar“

„Die Empfehlung des Städte- und Gemeindebundes, die Tiere nicht mehr zu füttern, ist rechtlich nicht haltbar“, erklärt Dieter Büchling von der Guxhagener Katzenhilfe. Die Umsetzung des Paderborner Modells, die vehement die Guxhagener Katzenhilfe und auch die vereinslose Tanja Walter fordert, solle auch im Schwalm-Eder-Kreis umgesetzt werden. (bmn)

Quelle: HNA

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