Wohnheim in der Pommernanlage

42-Jähriger schwebt nach Streit in Flüchtlingsheim in Lebensgefahr

Wolfhagen. Bei einem Streit in der Flüchtlingseinrichtung in Wolfhagen-Gasterfeld am Samstagabend  hat ein 25-Jähriger einen 42-jährigen Mitbewohner lebensgefährlich verletzt.

Das Opfer befindet sich nach Angaben von Polizeisprecher Matthias Mänz noch in einem Krankenhaus. Es bestehe weiterhin Lebensgefahr.

Den 25 Jahre alten Tatverdächtigen aus Äthiopien, der zunächst vom Tatort geflüchtet war, hatten Beamten der Polizeistation Wolfhagen mehrere Stunden später bei seiner Rückkehr in die Einrichtung festgenommen. Da er sich „offenbar in suizidaler Absicht“, so Mänz weiter, selbst verletzt hatte, wiesen sie den Mann anschließend in ein psychiatrisches Krankenhaus ein.

Zu der Auseinandersetzung in der Unterkunft in der Pommernanlage war es am Samstag gegen 23 Uhr gekommen. Der Grund des Streits sei derzeit noch unklar, erklärte der Polizeisprecher. Nach ersten Zeugenaussagen soll der 25-Jährige seinen 42-jährigen aus Somalia stammenden Mitbewohner zunächst durch mehrere Faustschläge im Obergeschoss der Einrichtung verletzt und anschließend die Treppe hinuntergezogen haben. Dabei hatte sich das Opfer lebensbedrohliche Kopfverletzungen zugezogen. Ein Rettungswagen hatte den Schwerverletzten in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. (nom)

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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