Rettungshubschrauber war im Einsatz

Lkw rammte auf Seitenstreifen der A7 Kleintransporter: Drei Schwerverletzte

Homberg/Malsfeld. Auf der Autobahn 7 hat es am Mittwoch gegen 12.20 Uhr zwischen Malsfeld und Homberg einen schweren Unfall mit einem Lastwagen gegeben.

+++ Artikel wurde aktualisiert um 18.41 Uhr +++ 

Der Sattelzug war in ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei Baunatal gefahren, das auf dem Seitenstreifen gestanden hatte. Dabei wurden drei Insassen im Wagen der Autobahnmeisterei zum Teil schwer verletzt. Alle wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.

Die Autobahn musste wegen der Rettungsarbeiten und wegen der Landung eines Rettungshubschraubers voll gesperrt werden. Ab etwa 13.30 Uhr leiteten die Beamten den Verkehr auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei. Seit 14.20 Uhr ist die A7 wieder komplett für den Verkehr freigegeben.

Für die Bergung des Sattelzuges musste später erneut die A7 Richtung Norden gesperrt werden. Zunächst hatte die Polizei angekündigt, dass davon nur der rechte Fahrstreifen Richtung Norden betroffen sei. Facebooknutzer schrieben uns aber gegen 18.30 Uhr, dass alle drei Fahrspuren dicht seien. Die Dauer dieser zweiten Sperrung ist nicht absehbar.

Der Lastwagen kam von der Fahrbahn ab und landete im Graben.

Zum Unfallhergang ist nach derzeitigem Ermittlungsstand bekannt, dass der 65 Jahre alte Sattelzug-Fahrer etwa 300 Meter vor der Anschlussstelle Malsfeld aus bislang unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abkam. Auf dem Standstreifen stand zu dieser Zeit der Kleintransporter der Autobahnmeisterei, deren drei Mitarbeiter gerade ihre Arbeiten am Fahrbahnrand beendet hatten und in den Wagen gestiegen waren.

Der 55-jährige Fahrer des Kleintransporters soll noch beobachtet haben, wie der Sattelzug auf den Standstreifen geriet, und versuchte offenbar, durch Beschleunigen einem Auffahren zu entgehen. Der mit 24 Tonnen Papierrollen beladene 40-Tonner fuhr dennoch auf das Heck des Kleintransporters.

Ein 18-Jähriger auf der Rückbank des Meisterei-Fahrzeugs wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus geflogen. Wie schwerwiegend die Verletzungen sind, war am Nachmittag noch nicht bekannt.

Der 55-jährige Fahrer wurde schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt, der 65-jährige Beifahrer leicht. Beide wurden mit Rettungswagen in Kasseler Krankenhäuser gebracht.

Der Sattelzug durchbrach nach dem Aufprall die Schutzplanke am rechten Fahrbahnrand und stürzte seitlich auf die Böschung.

Den Schaden beziffern die Beamten nach ersten Schätzungen auf etwa 60.000 Euro.

Hier ist der Unfall passiert:

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Hessennews.tv

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion