Vier Verletzte bei anschließendem Auffahrunfall

Mit Leergut beladener Lkw kippte auf der A7 bei Melsungen um

Melsungen. Verkehrschaos und Scherben auf der A7: Nach einem Unfall, bei dem ein Lkw seine Ladung verloren hatte, ist im Stau noch ein Auffahrunfall passiert, bei dem vier Personen verletzt wurden. 

Artikel wird fortlaufend aktualisiert, zuletzt am 5. Juni, 8.54 Uhr - Ein Lastwagen hat am Montag gegen 9.50 Uhr bei einem Unfall zwischen Melsungen und Guxhagen einen großen Teil der in Zugfahrzeug und Anhänger geladenen leeren Bierkisten verloren. Der Schaden wird insgesamt auf 90.000 Euro geschätzt. Am Steuer des Lkw saß ein 27-Jähriger aus Sachsen. Wie die Polizei mitteilt, hatte der Fahrer zuvor aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über den Lastwagen verloren.

Das Gespann geriet ins Schlingern, verlor dabei einen Teil seiner Ladung und kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab und dort schräg in der Böschung zum Stehen. Laut Polizei waren alle Fahrstreifen in Fahrtrichtung Norden mit Scherben und Bierkisten übersät gewesen. 

Größere Verkehrsbehinderungen auf der A7

Noch am späten Montagnachmittag kam es zu größeren Behinderungen. Der rechte der drei Fahrstreifen musste ab 13.30 Uhr gesperrt werden, um die beschädigte Leitplanke zurückzubauen.

Die A7 war in Fahrtrichtung Norden aufgrund des Unfalls und überall verteilter Scherben am Montagvormittag voll gesperrt. Die Autobahnmeisterei reinigte die Fahrbahn. Die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal waren an der Unfallstelle im Einsatz. Aufgehoben wurde diese erste Sperrung gegen 11.10 Uhr.

Der Fahrer blieb offenbar unverletzt, wurde laut Polizei aber vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. An dem Unfall waren zudem zwei weitere Fahrzeuge beteiligt. Die Fahrer dieser Wagen konnten nicht rechtzeitig bremsen - dadurch entstanden Schäden durch Scherben und Bierkästen. 

Nach Angaben der Autobahnpolizei waren um 0.26 Uhr in der Nacht auf Dienstag alle Fahrspuren wieder freigegeben und die Aufräumarbeiten abgeschlossen. 

Weiterer Unfall passierte im Stau auf der A7 

Infolge des Unfalles auf der A7 mit dem umgekippten Lastwagen kam es kurz vor 12 Uhr zu einem weiteren Unfall im gleichen Streckenabschnitt. Etwa 500 Meter hinter der Anschlussstelle Melsungen, in Höhe des Felsberger Stadtteil Heßlar hatten ein VW-Golf Fahrer aus Bad Oeynhausen und ein Jaguar-Fahrer aus dem Kreis Verden am Stauende angehalten. 

Unfall im Stau auf der A7: Ein 68-Jähriger aus dem Kreis Goslar ist mit seinem Ford auf einen Golf aufgefahren. 

Dies bemerkte ein 68-jähriger Mann aus dem Kreis Goslar, der mit einem Ford unterwegs war, zu spät. Mit seinem Ford, in dem noch weitere drei Personen saßen, fuhr er auf den Jaguar auf und schob diesen noch auf den Golf. In dem Ford wurden drei Personen verletzt, der Fahrer blieb unverletzt. Auch der Fahrer des Jaguar wurde verletzt. Insgesamt wurden vier Verletzte vom Rettungsdienst aus Melsungen, Knüllwald und Homberg in umliegende Krankenhäuser gebracht. 

Die Autobahn in Richtung Nord wurde bis zum Abschluss der Rettungs- und Aufräumarbeiten voll gesperrt. Erst nach 13 Uhr konnte der Verkehr wieder an dieser Unfallstelle vorbeirollen. Allerdings kam es durch die Lkw-Bergungsarbeiten zu weiteren Behinderungen. Die Autobahnpolizei schätzt den Schaden an den drei Fahrzeugen auf insgesamt 36.500 Euro, wobei am Ford wirtschaftlicher Totalschaden entstand.

Mit Leergut beladener Lastwagen auf der A7 bei Melsungen umgekippt

In diesem Bereich passierte der Unfall auf der A7: 

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © HessenNews TV 

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