Positives Fazit der Veranstalter

In Borken soll Hessens größte Abi-Party gestiegen sein

Gut gelaunt: von links Tanja Miller, Kristin Debes, Stephanie Lorek, Xenia Schledewitz, Julia Schröder und Zina Alder von der THS.

Borken. Im Borkener Kraftwerk stieg die angeblich größte Abi-Party Hessens: Vor gut einem Jahr entstand die Idee in gemütlicher Runde. Nach langer Planungs- und Organisationsphase wurde die Idee von drei jungen Studenten vergangenen Freitag verwirklicht.

Hinter dem Konzept der Party stehen Jonas Degenhardt, Martin Herbold und Maximilian Gimbel. Degenhardt und Herbold haben 2006 und 2007 Abitur an der Homberger Theodor-Heuss-Schule gemacht, Gimbel 2009 an der Christophorusschule Oberurff.

Als Räumlichkeit diente eine Halle im Borkener Kraftwerk: Wo sonst buntes Flohmarkttreiben herrscht, vergnügten sich am Freitag hunderte junger Menschen. In der großen Halle, wurde getanzt und ordentlich gefeiert. Etliche Besucher relaxten in Liegestühlen, die auf einer aufgeschütteten Sandfläche unter Sonnenschirmen und Palmen in einem angrenzenden Raum standen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte bis 24 Uhr der Kasseler DJ Luke. Ab 24 Uhr legte das HK-Project aus Göttingen auf. Mit Sonnenhüten und bunten Hawaiiketten sorgten an der Eintritts- und Chipskasse, sowie beim Thekendienst Freunde und Bekannte der drei Veranstalter für die Versorgung der Gäste.

Tatsächlich lockte die Party neben Schülern, auch Ehemalige der Homberger, Fritzlarer, Oberurffer und Schwalmstädter Schulen. Der Altersschnitt der Besucher soll ungefähr bei 20 Jahren gelegen haben, hieß es von den Veranstaltern. Ihre Planung und Organisation ist aufgegangen und ihre Bemühungen haben sich gelohnt. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte Degenhardt, „unser Ziel war es zumindest die Kosten der Party zu decken. Dies sei geglückt. Daher sei es nicht auszuschließen, dass die drei die Fete wiederholen. Die drei Veranstalter, die sich vom Borkener Sportverein Tuspo kennen, waren bereits in ihren Jahrgängen im Abifetenkomitee engagiert, berichten sie.

Degenhardt erklärt, dass die Abifeten oft nur einzelne Schulen ansprächen. Ihre Party sollte schul- und altersübergreifend sein und auch ehemalige Schüler anlocken. Eine Menge Werbung für die Party wurde über die eigene Homepage, Facebook und den hessischen Radiosender You FM gemacht, der die Idee tatkräftig unterstützte.

Quelle: HNA

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