Abriss Helterbachtalbrücke:

17.000 Tonnen Beton und Asphalt werden zerkleinert

Abgestützt: Ein Bagger hält eine der Stützen während der 140 Tonnen schwere Longfrontbagger das obere Ende kappt. Foto: Wenderoth

Felsberg/Melsungen. Der Abriss der Helterbachtalbrücke an der Autobahn 7 geht zügig voran. Mittlerweile klafft ein riesiges Loch in der Brücke.

Obwohl die Baustelle weiträumig abgesperrt ist, ziehen die spektakulären Abrissarbeiten doch immer wieder viele Schaulustige an, die sich von außerhalb der Absperrung vom Fortschritt der Abbrucharbeiten überzeugen und die Arbeiten beobachten.

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    Mit den Baggern werden derzeit die Brückenpfeiler umgelegt. Allerdings benötigten die beiden Spezialbagger sehr viel Kraft, denn die Ende der 60er-Jahre gebauten Pfeiler der Autobahnverbreiterung seien sehr stabil gebaut worden, heißt es von einem Sprecher des Abrissunternehmens Moß aus dem emsländischen Lingen. Mit äußerster Präzision gehen die Baggerfahrer vor und trennen Teil für Teil der bis zu 30 Meter hohen Pfeiler ab, damit die umstürzenden tonnenschweren Betonteile der alten Brücke keine Schäden an dem nur wenige Meter entfernten neuen Brückenbauwerk anrichten.

    Fotos: Abrissarbeiten an der Helterbachtalbrücke

    Abrissarbeiten an der Helterbachtalbrücke

    Die Beton- und Asphaltteile - fast 20.000 Tonnen - werden oberhalb des Stadtteils Heßlar in einem Brecher der Firma zerkleinert und wieder für den Bau der neuen Brückenhälfte verwendet. Mittlerweile wurde auch mit dem Abriss des südlichen Widerlagers der alten Brücke begonnen.

    Die Mitarbeiter der Firma Moß sind zuversichtlich dass innerhalb der nächsten beiden Wochen die Abrissarbeiten beendet sind, und mit dem Neubau der zweiten Brückenhälfte begonnen werden kann. (zot)

    Quelle: HNA

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