Bahnradweg: Machbarkeitsstudie soll erstellt werden

Weg mit Abzweig

Radweg auf Prüfstand: Auf der Bahntrasse könnte ein Radweg entstehen. Foto: nh

Homberg. Der mögliche Ausbau der Trasse der sogenannten Kanonenbahn von Schwalmstadt über Homberg, Melsungen nach Waldkappel zu einem Radweg steht auf dem Prüfstand. Denn die Homberger Stadtverordneten entschieden sich am Donnerstagabend während ihrer Sitzung in der Stadthalle für die Machbarkeitsstudie zum Bahntrassenweg.

„Wir erwarten einen Abzweig in die Stadtmitte“, sagte Axel Becker (CDU) für den Ausschuss für Stadtmarketing und Kultur. Zudem solle der mögliche Radweg auf der Trasse bis Sondheim verlaufen und dann über den Radweg 14 in die Stadt, Efzewiesen, Holzhausen, alte Bundesstraße 323 bis Remsfeld und dort auf die Trasse der ehemaligen Kanonenbahn zurück.

„Einen Bahnanschluss werde es realistisch betrachtet in Homberg mit oder ohne Radwegebau auf der Trasse der Kanonenbahn nie wieder geben“, sagte Becker. Wichtig sei, dass die vorhandenen Radwege in der Homberger Gemarkung und zwar insbesondere die, entlang der Bahnstrecke in die Planung mit einfließen. Denn zusätzliche Kosten seien nicht erklärbar. Das Geld sollte man lieber in die maroden Straßen investieren.

Deutlichere Worte fand Delf Schnappauf von den Grünen: Solch ein Radweg wäre etwas für das Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes. Man müsse die Verkehrsplanung insgesamt auch aus ökologischer Sicht im Blick behalten. Schnappauf geht davon aus, dass der Schienenverkehr eine größere Bedeutung erlangen werde.

Gegen die Stimmen der Fraktion der Grünen stimmte das Parlament für die Machbarkeitsstudie. (may)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare