Firma Flach in Leimsfeld spendete 2500 Euro an Förderverein Frielendorfer Altenhilfe

Die Älteren nicht vergessen

Geld fürs Ehrenamt: Ingrid Flach, Hans Rüdiger Wald, Vorsitzender Rudolf Matheis, Thomas und Annemarie Flach (von links) bei der Übergabe. Foto: Rose

Leimsfeld. Die Firma Flach hat am Wochenende ihren Erweiterungsbau in der Leimsfelder Zentrale eingeweiht: Dazu waren Inhaber und Geschäftsführer Thomas Flach mit Familie, die Mitarbeiter und alle Handwerker und Berater, die am Bau beteiligt waren, am Samstag zu einem Fest auf dem Betriebsgelände zusammen gekommen.

Nicht nur die Firma soll in der Zukunft wachsen, auch die Mitglieder des Fördervereins Frielendorfer Altenhilfe durften sich freuen: 2500 Euro hatten Mitarbeiter und Inhaber bei einer Spendenaktion gesammelt. Jetzt wurde der stolze Betrag an den Vorsitzenden Rudolf Matheis und an den Ersten Beigeordneten Hans Günter Wald übergeben.

Die Idee zur Aktion entstand spontan an Thomas Flachs Geburtstag, an dem Tag, als Deutschland bei der EM gegen Italien aus dem Turnier ausschied. Jeder hatte einen Obolus als Wetteinsatz in den Ring geworfen – und die Idee der Spendenaktion war geboren. Klar war schnell, dass das Geld der Kommune Frielendorf zugute kommen sollte.

Es dem Förderverein Frielendorfer Altenhilfe zu übergeben, war eine Herzensentscheidung der Familie. „Meine Schwiegermutter Hilde war in diesem Betrieb eine feste Institution, es war ihre Kantine“, erklärte Flach. Im vergangenen Jahr sei die Endsiebzigerin gestürzt, die Demenz habe zugenommen. „Seitdem war sie nicht mehr zu Hause.“ Seit knapp einem Jahr sei das Seniorenzentrum in der Treysaer Wagnergasse ihr neues Zuhause. „Und die Arbeit, die dort geleistet wird, ist nicht hoch genug anzurechnen“,erklärte Flach. „Füllt die Gegenwart mit Leben und gestaltet die Zukunft, aber vergesst die Alten nicht“, gab der Chef den Mitarbeitern mit auf den Weg.

Der Förderverein Frielendorfer Altenhilfe setze eben da an, was staatlich nicht zu leisten sei. Überwiegend richte sich das Angebot an die 67 Bewohner des Diakoniezentrums, erläuterte Matheis. „Wir versuchen Dinge wie Ergotherapie zu finanzieren, haben Zeitungsabos für die Bewohner realisiert sowie einen Besuchsdienst eingerichtet“, beschreibt er das ehrenamtliche Engagement des Vereins mit knapp 200 Mitgliedern.

Auch Gymnastikgruppen für Ältere versuche man mit kleineren Beträgen zu unterstützen. Regelmäßig werde von den Mitgliedern außerdem das Café im Diakonizentrum betrieben. (zsr)

Quelle: HNA

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