Ärztehaus nimmt Gestalt an

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Es geht flott voran: Die Inhaber der beteiligten Firmen sowie städtische Vertreter mit Bürgermeister Martin Wagner (5. von links) und Architekt Jochen Gontermann (4. von rechts).

Das ehemalige Amtsgericht in der Homberger Obertorstraße wird seit Monaten zielstrebig seiner neuen Bestimmung als Ärztehaus zugeführt.

 Was im Herbst 2011 mit ersten Planungen begann, nimmt immer konkretere Formen an. Neben dem Umbau des Hauptgebäudes als erster Bauphase konnte im zweiten Bauabschnitt, dem Erweiterungsbau des angrenzenden ehemaligen Gefängnisses, bereits nach wenigen Wochen Richtfest gefeiert werden.

Hinsichtlich des Anbaus habe die Herausforderung vor allem darin bestanden, die Baustelle möglichst rasch vor der derzeitigen nassen Witterung zu schützen. Das sei laut Architekt Jochen Gontermann gelungen, indem in der Werkstatt einer Zimmerei das Obergeschoss in Leichtbauweise komplett erstellt und anschließend auf das massiv gebaute Untergeschoss aufgesetzt wurde. Durch das schnelle Einsetzen der Fenster sowie die Abdeckung mit einer Dachhaut könne bis zur geplanten Eröffnung im April nun „im Trockenen“ weitergearbeitet werden, freute sich der Bauleiter. Gemeinsam mit Bürgermeister Martin Wagner dankte er den beteiligten Firmen für die kompetente und zuverlässige Umsetzung der Bauarbeiten.

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Künftig steht eine Gesamtfläche von 1900 Quadratmetern zur Verfügung. Zusätzlich zum Haupteingang Obertorstraße wurde ein weiterer Eingang von der Webergasse eingerichtet. Wie im Hauptgebäude wird dort ein Fahrstuhl für die bequeme Erreichbarkeit der Arztpraxen sorgen.

Die Kosten für das Gesamtprojekt betragen 2,7 Millionen Euro. Zuschüsse dafür kamen aus dem Stadtentwicklungsfonds Jessica sowie aus dem Stadtumbau West.

In dem Gebäudekomplex sei nunmehr Platz für sieben Praxen, betonte Gontermann. Neben der im Sommer vergangenen Jahres eröffneten internistischen Praxis von Dr. Wolfgang Weber und dem beschlossenen Einzug der Diabetologie- und Nephrologie-Praxis von Dr. Thilo Menzer seien die Vertragsverhandlungen mit weiteren Fachärzten „auf einem guten Weg“.

Nach der Krankenhausschließung sei das Ärztehaus eine versöhnliche Lösung, um die Menschen vor Ort bestmöglich medizinisch zu versorgen, sagte Bürgermeister Martin Wagner. Zugleich erhoffe er sich einen positiven Effekt auf die Belebung der Homberger Innenstadt. (zse)

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Quelle: HNA

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