Geburtstagsempfang zum 80. für Konvekta-Senior-Chef Carl H. Schmitt

Ahoi, Kapitän!

Danke sehr: Carl H. Schmitt nimmt von Pfarrer Ingo Fulda (rechts) ein Büchlein entgegen, in der Mitte Renate Schmitt-Oberländer.

Eine Kapitänsmütze und ein vergoldetes Miniatur-Segelboot waren gestern nur zwei der Gaben zu Carl. H. Schmitts 80. Geburtstag. Eigentlich wollte der Jubilar nur Spenden, um davon Bücher für die Schwalmstädter Kindergärten anzuschaffen. Trotzdem strahlte der Gründer der heute weltweit aufgestellten Konvekta AG in Ziegenhain über die symbolträchtigen Präsente, schließlich ist er passionierter Segler. Vor allem aber ist er, das machten die kurzen Reden gestern im Stammsitz in Ziegenhain deutlich, ein passionierter Unternehmer.

Sohn und Nachfolger Constantin H. Schmitt würdigte seinen Vater als Persönlichkeit, der es stets um einen Beitrag für das Gute in der Welt ging und gehe. Die Rede des 47-jährigen Vorstandsvorsitzenden wurde vom hellen Klirren zebrechender Sektgläser untermalt, die einem der beiden Schwälmer Mädchen vom Tablett fielen. Ein Zeichen für viel Glück in der Zukunft, befand unisono das erheiterte Publikum, das aus Mitarbeitern, Betriebsrat, FDP-Parteifreunden, Familienmitgliedern und Geschäftspartnern bestand.

Jubilar Schmitt dankte für sämtliche Glückwünsche und besonders den Mitarbeitern. „Es hat immer Spaß gemacht“, merkte der Träger von zwei Theodor-Heuß-Medaillen an und riet seinen Freunden von der FDP, wie er selbst sollten auch sie den Kopf nie in den Sand stecken. An Ruhestand denkt der Träger des Umweltpreises nicht: Ein natürliches Kühlmittel sei sein großes Ziel, „dicke Bretter muss man länger bohren“.

Von der Erfolgsstory eines Pioniergeistes sprach Schwalmstadts Bürgermeister Wilhelm Kröll. Schmitt sei ein herausragender Vertreter des Mittelstands, merkte Vorstandsmitglied Klaus Teebken an. Ein sehr gut aufgelegter Carl H. Schmitt berichtete locker aus den schweren Anfangsjahren und von seinen unternehmerischen Überzeugungen. Der Politik, in der er selbst seit über 50 Jahren mitarbeitet, empfahl er mehr Bodenhaftung. Die von ganz oben sollten sich nicht nur in den Zeiten des Wahlkampfes in die Niederungen herablassen. (aqu)

Quelle: HNA

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