Großropperhäuser Grundschule könnte künftig von Frielendorf aus geleitet werden

Ahornschule wird Filiale

Die Schule mit dem Baum: Das Frielendorfer Parlament unterstützt Pläne des Landkreises, die Ahornschule in Großropperhausen künftig der Palmbergschule in Frielendorf zu unterstellen. Foto: Grede

Frielendorf. Unter den Tenor „Erhalt des Grundschulstandortes Großropperhausen“ stellten die Frielendorfer Gemeindevertreter in ihrer Sitzung am Montagabend ihre einstimmige Entscheidung, Pläne des Schwalm-Eder-Kreises zu unterstützen, die Ahornschule in Großropperhausen künftig von der Palmbergschule in Frielendorf aus mitzuverwalten.

Gabriele Baar, Leiterin der Schulverwaltung des Schwalm-Eder-Kreises, bestätigte im Gespräch mit der HNA, dass der Schulentwicklungsplan aktuell in Vorbereitung sei.

Von möglichen Veränderungen im südlichen Schwalm-Eder-Kreis sei insbesondere neben den Willingshäuser Grundschulen – hier wird über einen gemeinsamen Schulstandort diskutiert – auch die Grundschule in Großropperhausen betroffen.

Im nächsten Jahr wechsele die Schulleiterin der Ahornschule in den Ruhestand. Laut Baar sei nicht davon auszugehen, dass das Land Hessen angesichts der niedrigen Schülerzahlen die Schulleiterstelle wieder besetze. Deshalb suche man nach Lösungen, den Schulstandort langfristig zu sichern.

Vorbild Kleeblattschule

Mit einer gemeinsamen Verwaltung mehrerer Schulstandorte habe man, zum Beispiel mit Blick auf die Kleeblattschule, die sich in Leimsfeld, Niedergrenzebach, Seigertshausen und Obergrenzebach verteilt, durchweg gute Erfahrungen gemacht, erklärte Baar.

Laut Baar besuchen die Ahornschule aktuell 55 Kinder, unterrichtet werde auch jahrgangsübergreifend. Die Palmbergschule werde in vier Jahrgangsstufen von 140 Kindern besucht. Dort zeichne sich laut Baar eine positive Entwicklung der Schülerzahlen ab. Es sei davon auszugehen, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre die Schule von 152 Kindern besucht werde.

Der Schulentwicklungsplan wird nach Angaben von Baar im Oktober vorgelegt, im Dezember dem Kreisstag zur Diskussion gestellt.

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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