Erste große Entsorgungs- und Aufräumaktion der Schützen Altmorschen

Die Akten müssen raus

Ab zum Altpapier: Mit den letzten zurückgelassenen Akten war dann auch der Container randvoll, von links Andreas Rudolph, Ulrich Kleinschmidt und Werner Volz. Foto: nh

Altmorschen. Akten aus einem zehn Meter langen Regal und jede Menge Verpackungsmaterial haben die Schützen Altmorschen aus der ehemaligen Strickwarenfabrik Ludwig getragen. Ein Lastwagen und ein kleiner Container waren dann damit gefüllt. Es war die erste große Entsorgungsaktion, nachdem der Verein zwei frühere Fabrikhallen ersteigert hat.

Schon in den vergangenen Wochen hatten einige Mitglieder angefangen, Ordnung in das Chaos zu bringen, denn als die Strickwarenfabrik vor einigen Jahren schloss, wurde alles stehen und liegen gelassen.

Hallen voller Abfall

Die im Juni vom Schützenverein ersteigerte Halle mit Nebenräumen war noch voll mit Resten der ehemaligen Besitzer. Zurückgelassene Akten, Maschinen, Produktionsreste, Altpapier und anderer Müll müssen ausgeräumt und entsorgt werden, damit der Um- und Ausbau im Sinne des Vereins erfolgen kann.

Raum für Bogenschützen

Dies ist nötig, damit die Räume bald für das Training der Schützen genutzt werden können. Besonders die Bogenschützen sind darauf angewiesen, da der Winter naht und das Schießen auf dem Platz im Freien nicht möglich ist.

Der gesamte Verein freue sich darauf, endlich ein gemütliches und schönes eigenes Schützenhaus zu haben, in dem alle Schützen unter einem Dach trainieren und auch zusammensitzen können, heißt es im Bericht.

Da die Vereinskasse durch den Kauf und den bevorstehenden Umbau arg strapaziert wird, wissen die Schützen die unentgeltliche Hilfe der Fahrschule KVI in Felsberg, deren Besitzer Olli Förke dem Verein nicht nur vollkommen uneigennützig einen 18 Tonnen Sattelschlepper, sondern auch noch seine tatkräftige Mithilfe zur Verfügung stellte, zu schätzen. Die Mitglieder des Schützenvereins Altmorschen wissen aber auch: Es werden noch viele solche Einsätze folgen müssen, bevor ein Ende in Sicht ist. (red)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare