Schüler des Schwalmgymnasiums auf Spurensuche an historischen Orten in der Region

Aktionstag gegen Rechts

Zu Gast im Dokumentationszentrum in Stadtallendorf: (von links) die Schülerinnen Victoria Böth, Laura Richter und Cennet Cetincelik. Foto: privat

Schwalmstadt. Die Schüler der neunten Klassen des Schwalmgymnasiums begaben sich an einem Aktionstag gegen Rechtsextremismus auf eine Spurensuche an historische Orte der Region.

Ein Teil der Schüler folgte Bernd Lindenthal auf einer besonderen Stadtführung durch Treysa.

Sie beschäftigten sich mit der Reichspogromnacht. Die Schüler erfuhren beispielhaft vom Schicksal einzelner jüdischer Familien, die bis 1938 in Treysa gelebt und gearbeitet haben.

Eine andere Schülergruppe informierte sich in der Gedenkstätte Trutzhain über die unterschiedlichen Lebensbedingungen der verschiedenen Kriegsgefangenen. Weiterhin bekamen sie einen Einblick in eine der damaligen Baracken und den zum Lager gehörigen Friedhof.

In Stadtallendorf beschäftigte sich der Rest des Jahrgangs mit den Zwangsarbeitern der damaligen Rüstungsfabriken Wasag und Dag, deren Schicksale in der Ausstellung des Dokumentations- und Informationszentrums aufbereitet wurde. In den darauffolgenden Unterrichtsstunden tauschten sich die Jugendlichen über die verschiedenen Lernorte aus und bildeten Verknüpfungen an den gesamtdeutschen geschichtlichen Zusammenhang.

Im Mai wird laut Pressemitteilung ein weiterer Projekttag folgen, der zur Förderung von Demokratie und Courage beitragen soll. (jal)

Quelle: HNA

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