Zur Premierensaison kamen 1000 Besucher

Akzent im Kulturkalender: Homberger Stattheater geht in neue Spielzeit

Das Ende der Premierensaison naht: Der Kulturring ist mit der Saison des Statttheaters zufrieden. André Grabczynski, Bürgermeister Dr. Nico Ritz, Edith Köhler, Stefan Reinhardt, Vorsitzender des Stadtjugendrings, Daniela Gräbe, Kassiererin des Stadtjugendrings und Lydia Köhler mit Plakaten für die letzte Vorstellung in dieser Spielzeit. Foto: C. Müller

Homberg. Mehr als 1000 Besucher in der Premierensaison und bekannte Gesichter in der kommenden Spielzeit: das Experiment Statttheater war für den Homberger Kulturring ein Erfolg.

Neben Hardy Krüger Junior sollen auch Heio von Stetten und Doris Kunstmann in der Spielzeit 2018/19 nach Homberg kommen.

Außerdem soll die Preisgestaltung angepasst und an der Akustik gearbeitet werden.

Nicht nur die Zuschauer seien von dem Angebot des Statttheaters begeistert gewesen, sagt Lydia Köhler vom Kulturring. „Wir haben großes Lob von den Schauspielern bekommen, die begeistert von der Atmosphäre in der Stadthalle waren.“ Sei der Start noch verhalten gewesen, war die letzte Veranstaltung bereits ausverkauft. Dabei helfen auch bekannte Gesichter: „Es ist schön, Menschen aus dem Fernsehen auch mal live auf der Bühne zu erleben“, sagte Bürgermeister Dr. Nico Ritz.

Für den reibungslosen Ablauf in der Premierensaison hat der Stadtjugendring gesorgt. Zwar werden die Produktionen – und damit auch das komplette Bühnenbild – eingekauft. Aufbauarbeit müssen aber die Veranstalter leisten. „Der Stadtjugendring musste ziemlich viel durch die Gegend tragen“, sagt Ritz.

Weil sich Homberg nun „mehr und mehr zu einer Theaterhochburg“ entwickelt, soll das Projekt Statttheater in die nächste Spielzeit gehen, sagt Ritz. „Wir wollen mit dem Statttheater einen Akzent setzen.“ Konkurrenz zu anderen Kulturangeboten solle aber nicht geschaffen werden. Deshalb soll es bei vier Stücken pro Spielzeit bleiben.

Beginnen wird diese im Oktober. Dann zeigt das Statttheater „Die Jungs im Herbst“ mit Hardy Krüger Junior in der Hauptrolle. Im November soll die Komödie „Alles über Liebe“ laufen, im Januar wird „Bella Figura“ mit Heio von Stetten und Doris Kunstmann gezeigt. Den Abschluss macht im März „Auerhaus“, nach dem Bestseller von Bov Bjerg. Dabei werde Musik zwar eine Rolle spielen, sagt Ritz. Ein richtiges Musical wird es aber nicht geben. Der Schwerpunkt liege auf Komödien. „Wir wollten aber keinen Klamauk auf die Bühne bringen. Das ist nicht unser Anspruch.“

Für die kommende Saison sind auch Neuerungen geplant: der Kulturring will die Preisgestaltung ändern. Laut Ritz ist eine Staffelung geplant. Die Karten sollen damit günstiger werden, wenn sich die Sitzplätze weiter hinten im Saal befinden. Damit wolle der Kulturring dem Problem mit der Akustik begegnen. Die sei immer wieder Thema gewesen. „Die Stadthallte ist 25 Jahre alt. Da müssen wir nachjustieren“, sagt der Bürgermeister. Die Möglichkeit, ein Abo für alle Aufführungen abzuschließen, soll aber bestehen bleiben.

Nächste Vorstellung:Auf alten Pfannen lernt man kochen, Sonntag, 11. März, 20 Uhr. An der Abendkasse gibt es noch einige Restkarten.

Quelle: HNA

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