Borkener Stadtsparkassendirektor ging nach 26 Jahren in den Ruhestand

Die Ära Albers ist beendet

Gruppenfoto zum Abschied: Bürgermeister Bernd Heßler, Sparkassendirektor Reinhold Albers und sein Nachfolger Christoph Ernst (von links) sowie Sparkassendirektorin Nicole Reichard (rechts) mit den Mitarbeitern der Stadtsparkasse Borken. Fotos:  Zerhau

Borken. Fast 26 Jahre war er das Gesicht der Stadtsparkasse Borken: Reinhold Albers hat in diesen Jahren die Geschicke der Bank geleitet. Nun ist Albers im Ruhestand.

Im Borkener Bürgerhaus wurde Albers mit großem Bahnhof verabschiedet. Mitarbeiter, Weggefährten und Offizielle waren gekommen. Bürgermeister Bernd Heßler, Vorsitzender des Sparkassen-Verwaltungsrates, hielt die Laudatio und blickte auf die Ära Albers zurück.

Ehrenbrief für Albers

Heßler überreichte im Auftrag von Landrat Frank-Martin Neupärtl den Ehrenbrief des Landes Hessen. Werner Klebe, Geschäftsführer des Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen, bescheinigte Reinhold Albers und seiner Mannschaft, einen gute Job gemacht zu haben.

Neu in diesem Team ist seit März Sparkassendirektorin Nicole Reichard, die erste Frau im Vorstand, die den Posten von Günter Kluwe übernommen hatte. Sie sprach von einem nun vollzogenen Generationswechsel bei der Stadtsparkasse.

Sie verriet, dass Albers und Kluwe nicht nur dienstlich harmoniert hätten. Bei Betriebsausflügen hätten sie sich immer ein Doppelzimmer geteilt.

„Es ist schon ein komisches Gefühl an meinem letzten Arbeitstag gewesen“, sagte Reinhold Albers. Er erinnere sich noch genau an seinen ersten Arbeitstag in der Stadtsparkasse, als er vom damaligen Bürgermeister Heinz Kniest der Belegschaft vorgestellt wurde.

Vorschusslorbeeren gab es damals von der HNA, die über den Neuen titelte, er sei ein Glücksfall für Borken. Das habe ihn mächtig unter Druck gesetzt, sagte Albers. Ein Glücksfall für ihn sei es gewesen, als 1986 Günter Kluwe zum Vorstandsteam stieß. 25 Jahre lang habe man hervorragend zusammengearbeitet.

Mit den Mitarbeitern habe er stets mit viel Freude zusammengearbeitet. Ein besonderes Lob ging an Albers Ehefrau Antonietta, mit der er seit 36 Jahren verheiratet ist. Sie habe ihm stets den Rücken frei gehalten, damit er sich voll und ganz auf seine berufliche Laufbahn konzentrieren konnte.

Bei der Feier wurde der Nachfolger von Albers, Sparkassendirektor Christoph Ernst, in sein Amt eingeführt. Er freue sich, ein so gut bestelltes Haus übernehmen zu können, sagte er. (zzp)

Quelle: HNA

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