Gericht: Führerscheinentzug und gemeinnützige Arbeit

Alkoholfahrt: 20-Jähriger muss Führerschein abgeben

Treysa. Ein 20 Jahre alter Mann aus dem Ziegenhainer Altkreis stand Mittwoch vor Gericht, weil er Anfang des Jahres unter Alkoholeinfluss einen Verteilerkasten und eine Mauer gerammt hatte. Danach hatte er sich unerlaubt vom Unfallort entfernt. Es entstand ein Schaden von etwa 1000 Euro.

Da sich der Angeklagte noch in der Probezeit befand, wurde er zu sieben Monaten Führerscheinentzug und 40 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.

Der 20-Jährige gab an, an einem Samstagabend etwa vier große Flaschen Bier getrunken zu haben. Nach Mitternacht habe er dann mit seinem Bruder zu einer Kneipe fahren wollen. Schon nach etwa 100 Metern kam er aber in einer Kurve von der Fahrbahn ab und rammte einen TV-Verteilerkasten und eine Mauer.

„Wir haben sofort nach dem Schaden geschaut, doch im Dunkeln sah es nicht so schlimm aus“, beteuerte der Angeklagte. Daher habe er das Auto zurückgefahren und sei noch zur Kneipe gelaufen. Beim Besitzer des Grundstücks habe er sich am nächsten Tag melden wollen. „Ich schäme mich sehr dafür“, sagte er im Gericht unter Tränen.

Die schwierigen Lebensumstände des 20-Jährigen und sein Geständnis wirkten sich strafmildernd aus. (sal)

Quelle: HNA

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