Alle gewannen Medaillen

19 Gruppen präsentierten sich beim Tanzwettbewerb in der Festhalle 

Treysa. Für die 200 Teilnehmer des Tanzwettbewerbes Dance all over, der am Samstagmittag in der Festhalle in Treysa stattfand, war der Tag ein voller Erfolg, denn alle Tänzer gingen mit wohlverdienten Medaillen nach Hause. Neun Mal gab es Gold und neun Mal Silber, das Bronzetreppchen blieb leer.

Zum vierten Mal kürte der Tanzsportclub (TSC) Schwalmkreis in diesem Großereignis die neuen Tanzstars. Die Jury betrachtete jede Gruppe für sich und konnte dabei bis zu zehn Punkte vergeben. Ob Tanz- oder Sportverein, Schultanzgruppe oder Tanzklasse einer Tanzschule – jede Gruppe in jedem Alter konnte an dem Wettbewerb teilnehmen. So kamen die 19 großen und kleinen Ensembles von nah und fern, von Baunatal über Bad Hersfeld bis Richtung Gießen.

Teilweise sogar mit Koffern, wie die groß aufgestellte Hip Hop AG der Carl-Bantzer-Schule aus Ziegenhain unter der Leitung von Renata Wiegratz, die das Reisegepäck in ihre Performance mit einbezog. DJ Bernd Gemeinhardt vom TSC sorgte an diesem Tag stets für die richtige Scheibe.

Durch den Wettbewerb führte Harald Hördt, der selbst Trainer beim TSC ist. Die Gruppen des TSC Schwalmkreis wurden von Timea Smajda trainiert. Es gab verschiedenen Altersgruppen und eine Fülle an unterschiedlichen Tanzstilen. Kein leichtes Unterfangen für die fünfköpfige Jury, die aus Vertretern der Vereine, Schulen und Organisationen bestand.

„Jumpstyle ist vor allem etwas für Jungs“, verriet Renata Wiegratz. „Die schauen sich im Internet die Videoclips dazu an und wollen das dann nachtanzen.“ So kam es, dass an diesem Nachmittag vor allem männliche Jumper das Tanzbein schwangen – lässig ihr Look mit Jogginganzug und Basecap. Andere warfen sich für ihren Auftritt richtig in Schale, wie die Sweeties aus Bad Hersfeld, die mit ihren Röckchen, Hüten und weißen Regenschirmen grazil ihre eigene Interpretation zu Mary Poppins boten.

Fotos vom Tanzwettbewerb

Tanzwettbewerb des TSC Schwalmkreis in Treysa

Die Ahornschule aus Großropperhausen (Kinderklasse) war das erste Mal dabei und verblüffte mit Radschlagen und Spagat. Kein Wunder, dass sie dafür vom zahlreich erschienenen Publikum mit dem ganz persönlichen „Dancing Star“-Pokal belohnt wurde.

Ebenso wie die überzeugenden Leistungen der Gruppe Contrast des TSC bei der Jugend und die Standard- und Lateinformation des TuS Fritzlar bei den Erwachsenen. Nicht nur in die Vorbereitung der Tanzdarbietungen wurde von Ausführenden und Trainern viel Zeit und Mühe investiert, sondern auch in die Auswahl der perfekten Garderobe. Angesichts der Kunstfertigkeit der Kostüme oder Frisuren hätte sich ein eigener Catwalk gelohnt.

So gab es lauter kleine Shreks, „behütete“ Cowgirls, die zum Rednex-Klassiker Cotton Eye Joe treffsicher ihr Lasso schwangen, Mädchen mit bunten Hoola-Hoop-Reifen und farbenfrohen Klimperröcken, anmutige, asiatische Kimono-Trägerinnen mit Blumenkränzchen und die schwarz-weißen Hot Flames.

Von Dorothea Grebe

Quelle: HNA

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