SPD-Stadtparteitag: Kandidatenkür in Gudensberg

Alle stimmten für Frank Börner

Gudensberg. Jetzt ist es offiziell: Frank Börner tritt für die SPD als Bürgermeisterkandidat an. Der 49-Jährige wurde am Samstag einstimmig während des Stadtparteitages nominiert.

52 von 52 Delegierten stimmten für den Büroleiter. Einen Herausforderer gab es nicht. Das war vor zehn Jahren anders. Als Edgar Franke, jetzt in Berlin als Bundestagsabgeordneter, damals antrat, gab es mit Jürgen Fischer und Frank Börner zwei Gegner.

„Es ist ein überwältigendes Gefühl und eine große Herausforderung.“

Frank Börner nach seiner Nominierung

Ob es am Sonntag, 31. Januar, einen Gegenkandidaten für Frank Börner gibt, ist wahrscheinlich aber noch nicht von der CDU bestätigt. Deren Kandidatensuche läuft noch.

Frank Börner hat auf jeden Fall den vollen Rückhalt seiner Partei. „Es ist ein überwältigendes Gefühl und eine große Herausforderung“ , sagte er nach seiner Nominierung. Jetzt warte sehr viel Arbeit auf ihn. Sein politisches Programm werde er in allen Vereinen und den Stadtteilen vorstellen. Er wolle aber die sachbezogene Politik fortführen und werbe für fraktionsübergreifende Entscheidungen. Dies habe in Gudensberg Tradition und der Erfolg bestätige das Modell.

Viel Erfahrung

Börner stehe für Kontinuität und Erfahrung, sagte Udo Amling, Stadtparteivorsitzender, am Rande der Nominierung. Er habe bereits bei Franke und dessen Vorgänger Paul Dinges entscheidend an der Entwicklung der Stadt mitgearbeitet. Wie zufrieden die SPD mit der Nominierung sei, zeige das überragende Ergebnis.

Seinen ersten Auftritt hatte Börner nur wenige Stunden später in Gleichen beim Fassbieranstich der Sänger (Artikel oben). Die Geschäfte des Bürgermeisters wird bis in den Februar hinein, wenn die Ernennung des neuen Bürgermeisters erfolgt, weiterhin der Erste Stadtrat Walter Berle (SPD) übernehmen. 

Von Damai D. Dewert

Quelle: HNA

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