Bei der Suche nach dem entlaufenen Rüden helfen zahlreiche Bewohner mit

Alle suchen Collie Cash: Zahlreiche Bewohner helfen mit

Knüllwald. Vom Collie-Rüden Cash, der am Sonntagmorgen am Rasthof Hasselberg bei der A7 weggelaufen ist, fehlt immer noch jede Spur. Am Montag war der Hund zwei Mal von Anwohnern in Welferode gesehen worden, seitdem ist der Collie nicht mehr aufgetaucht.

Familie Erber aus Flensburg hatte von Samstag auf Sonntag mit dem Wohnmobil am Rasthof Hasselberg übernachtet, Collie Cash rannte am Sonntag zwischen 10 und 11 Uhr aus dem Wohnmobil und verschwand nahe dem Knüllwalder Ortsteil Oberbeisheim.

Seitdem suchen nicht nur Nils, seine Frau Bijanka und ihr Sohn Ghilliam mit Cashs Schwester Celine nach dem Vierbeiner, sondern auch viele Bewohner aus Knüllwald. Sogar aus den umliegenden Ortschaften reisen Helfer an. So wie Hans und Evelyn Mannel aus Altmorschen. Am Mittwoch durchkämmten sie mit ihren vier Hunden das Waldstück rund um den Grillplatz in Berndshausen. Das Schicksal der Familie bewege sie enorm: „Unsere Hündin lief im Februar letzten Jahres weg. Erst nach vier Tagen haben wir sie gefunden.“

Nadel im Heuhaufen 

„Das ist wie eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen“, schimpft der 20-jährige Ghilliam, während er mit dem Auto langsam durch Welferode fährt. Hier wohnt auch Ines Beinhauer. Um der Familie bei der Suche zu helfen, hat sie kurzerhand Flyer gedruckt und alle Freunde und Bewohner in Welferode mobilisiert. „Wir sind durch den ganzen Ort gelaufen, haben überall geklingelt und die Leute befragt. Der Hund muss einfach wieder zurück zu seinen Besitzern.“ Dass der Rüde seit zwei Tagen nicht gesehen wurde, findet Beinhauer merkwürdig. „Vielleicht hat ihn jemand gefunden und weiß gar nicht, dass er gesucht wird.“

Weil das Wohnmobil, mit dem die Erbers unterwegs waren, wieder zurück nach Flensburg musste, wohnt die Familie derzeit im Ferienhaus Falkenhof bei Pauline und Wolfgang Schnell. „Sie waren so verzweifelt, da haben wir ihnen angeboten, hier zu bleiben, damit sie in Ruhe nach dem Hund suchen können.“ Wolfgang Schnell fuhr sofort mit Nils Erber die Gegend ab und fragte in Tierheimen nach. „Wir kennen uns hier aus und helfen gerne, wenn jemand in Not ist.“

Hinweise auf den Verbleib von Cash an: Nils Erber, Tel. 0157/55777061.

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Quelle: HNA

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