Die Spangenberger FDP hat eine neue Verkehrsführung fürs Zentrum der Liebenbachstadt erarbeitet

Alle Wege führen zum Marktplatz

Da soll es langgehen: Kai Ingo Niessing von der Spangenberger FDP hat mit seiner Fraktion ein neues Verkehrskonzept erarbeitet.

Spangenberg. Die Spangenberger FDP will den Marktplatz beleben: Um das zu erreichen, hat die Fraktion ein neues Verkehrskonzept erarbeitet, teilt Kai Ingo Niessing mit. „Wir haben einige Vorschläge erarbeitet, die die Situation verbessern könnten.“

Als gravierendsten Mangel an der jetzigen Situation benennt Niessing die schlechte und unübersichtliche Zufahrt zum Marktplatz. Die sei so versteckt, dass sie von Ortsunkundigen leicht übersehen werden könne. Zudem sei die Vorfahrtsregelung Burgstraße/Klostergasse unübersichtlich und gefährlich. Deswegen lege das Konzept der FDP den Schwerpunkt auf eine leicht erkennbare Zufahrt in die Innenstadt.

„Besucher und Einwohner sollen kurze Wege zu Behörden oder Geschäften haben.“

Besucher aus Richtung Melsungen sollen nach dieser Vorgabe mit Hinweistafeln über die Neustadt in den Innenstadtbereich geleitet und über die Klostergasse direkt zum Marktplatz geführt werden: „Das wäre wesentlich augenfälliger und einfacher“, sind sich die Liberalen sicher.

Die Verkehrsführung in der Klostergasse würde damit also umgekehrt. Bislang fahren die Autofahrer die Klostergasse hinunter, nach Vorschlag der FDP führe man dann von unten auf den Marktplatz zu. Als weiteres wesentliches Element nennt Niessing die Einrichtung von zusätzlichen Kurzzeitparkplätzen vor dem Rathaus: „Die Besucher und die Einwohner der Stadt sollen damit wochentags kurze Wege zu Behörden oder Geschäften haben“, sagt der Vorsitzende der Spangenberger Liberalen.

Kurze Wege für Besucher

Bislang werde vor dem Rathaus noch wild geparkt – der Bedarf sei offensichtlich vorhanden, ein einheitliches Parksystem deshalb hilfreich und vernünftig. Wer das Auto länger abstellen wolle, soll mit Schildern zur Parkpalette geführt werden.

Das sei auch der Wunsch vieler Einwohner, deswegen nehme seine Fraktion das Anliegen ernst und wolle es umsetzen. „Gerade ältere Menschen wären dankbar für eine solche Regelung“, sagt Niessing.

Besuche, die längere Zeit in der Stadt parken wollten, könnten über ein Parkleitsystem vom Marktplatz aus zur Parkpalette geleitet werden.

Ansprechende Geschäfte

„Wir wollen unsere schöne Altstadt möglichst vielen Menschen einfach zugänglich machen und sie vor allem zum Verweilen einladen“, sagt Kai Ingo Niessing. Natürlich müsse aber auch die Innenstadt wieder belebt und mit ansprechenden Geschäften bereichert werden.

Quelle: HNA

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