Kreisseniorenbeirat tagte in Zierenberg - Seniorenclub seit 40 Jahren Treffpunkt

Seniorenclub seit 40 Jahren Treffpunkt

Gemeinsam für das Wohl der Senioren im Landkreis: Die Vorstandsmitglieder Horst Heusner, Hans-Joachim Spernal, Roland Lorenz, Karl Sturm, Werner Wiegand vom Seniorenbeirat Stadt Kassel, Giselher Dietrich, Geschäftsführerin Karin Tietz und Hans-Jürgen Peperkorn. Fotos:  Hoffmann

Zierenberg. Zweimal im Jahr treffen sich die Mitglieder des Kreisseniorenbeirates des Landkreises Kassel in einer anderen Kommune, um Erfahrungen auszutauschen und über ihre Arbeit zu berichten.

Beim Gastgeber Zierenberg scheint die Seniorenarbeit zu funktionieren.Die von Bürgermeister Stefan Denn im Bürgerhaus vorgestellten Arbeitsbereiche wie Senioreneinkaufsbus und Seniorenclub Christophorus zumindest sprechen dafür. Der Seniorenclub ist seit 40 Jahren beliebter Treffpunkt für die älteren Bürger des Warmestädtchens.

„Es ist eine wunderbare Sache, dass diese wichtige Arbeit durch viele ehrenamtliche Helfer möglich ist“, so Leiterin Ellen Weis, die für Zierenberg auch im Kreisseniorenbeirat sitzt. „Wir können uns glücklich schätzen, denn hier ziehen alle an einem Strang, wenn es um die Senioren geht“, sagt Weis. Nur so seien die zahlreichen Veranstaltungen möglich, wie etwa der Seniorentag am 6. April, bei dem es unter anderem um das Thema „Fit und gesund im Alter“ gehen soll.

Gegenseitige Hilfe

Ellen Weis

Mit dem von Rudolf Schmidt, Vorsitzender der Stiftung ProAlter, vorgestellten Entwicklungsprogramm „Neue Nachbarschaftshilfen im Landkreis Kassel“ sind die Zierenberger bereits bestens vertraut. „Jung hilft Alt, Alt hilft Jung“ heißt es hier bereits seit einigen Monaten in der aus der Zukunftskommission entstandenen Nachbarschaftshilfe. „Die Zahl der pflege- und hilfebedürftigen alten Menschen wird in den nächsten Jahrzehnten erheblich zunehmen, die Ressourcen der Hilfe hingegen nicht“, sagt Schmidt. Die einzige mitwachsende Ressource seien die alten Menschen selbst, die zur Hilfe fähig und bereit seien. „Dies muss viel stärker als bisher bewusst gemacht werden, im Bewusstsein der alten Menschen selbst und im Bewusstsein der Gesamtgesellschaft“, so Schmidt.

Motivation

Als Motivation für sein ehrenamtliches Engagement dient Schmidt auch die Erkenntnis, möglicherweise selbst einmal auf die Hilfe eines Nachbarschaftsvereins angewiesen zu sein. „Ich werde dann froh und dankbar sein, wenn es ihn gibt“, so der Hofgeismarer.

Das unterstreicht auch Seniorenbeirats-Vorsitzender Horst Heusner, der seine jahrzehntelange Erfahrung als Bürgermeister von Wahlsburg einbringt. Zu seinen Aufgaben gehört, die Selbstbestimmung, Aktivierung und Integration der Älteren zu fördern und zu unterstützen.

Beratung

Mit seinen Vorstandskollegen berät er die politischen Gremien des Landkreises, sie tragen die Belange der Älteren an die zuständigen Stellen heran und arbeiten eng mit den im Kreis in der Seniorenarbeit tätigen Verbänden und Vereinen sowie mit den Seniorenbeiräten der einzelnen Kommunen zusammen. (zhf)

Quelle: HNA

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