Guxhagener Verein für Rassekaninchenzucht feiert 50-jähriges Bestehen

50 Jahre Rasse-Kaninchenzucht: Der Vorsitzender des Guxhagener Vereins für Rassekaninchenzucht, Heinz Dilchert, züchtet Riesenschecken. Stolz präsentiert er eines seiner Exemplare mit besonderes schöner Fellzeichnung. Foto: V. Koch

Guxhagen. Bei dem Rassekaninchenzucht-Verein Guxhagen dreht sich alles um die Langohren: Und das schon seit 50 Jahren. Das Jubiläum feiert der Verein mit einer großen Kaninchen-Schau am Wochenende.

25 Altzüchter und sechs Jugendliche zählen zu den Mitgliedern des Vereins. Davon züchten neun Mitglieder aktiv Kaninchen. „Die anderen sind passive Züchter“, sagt der Vorsitzende des Vereins, Heinz Dilchert. Er selbst hält in seinem Garten 65 Kaninchen. Darunter Riesenschecken und und Zwergwidder wildgrau.

Gegründet wurde der Verein 1962 im Gasthaus Fehr in Guxhagen. Seit dem hat der Verein 48 Kaninchen-Schauen mit bis zu 220 Rasse-Kaninchen und drei Kreis-Rammlerschauen organisiert. Markenzeichen des Vereins ist ein mannshohes Kaninchen aus Holz. Mit dem präsentieren sich die Rassekaninchenzüchter bei Festzügen und Veranstaltungen des Vereins.

Dilchert hat für seine 65 Kaninchen in seinem Garten in Wollrode eine selbst gebaute Zuchtanlage. „Dort ist eine himmlische Ruhe“, sagt der 69-Jährige. Namen gibt er seinen Kaninchen nicht mehr. Dafür seien es einfach zu viele.

„Die Kaninchen haben ihren Personalausweis in den Ohren“, sagt Dilchert. Im rechten Ohr haben sie die Nummer des Vereins tätowiert: K 53. Das linke Ohr ist gekennzeichnet mit Geburtsmonat und -jahr sowie einer fortlaufenden Nummer.

Seit 48 Jahren hegt und pflegt Dilchert seine Langohren. Er hat Spaß an der Zucht. Dazu gehört auch die Erkenntnis: „Man kann nicht alle behalten.“ Um Platz für die nächste Generation zu schaffen, muss Dilchert sich regelmäßig von einigen seiner Kaninchen trennen. „Schweren Herzens schlachte ich sie dann“, sagt er.

Jedem der in die Zucht von Kaninchen einsteigen will, rät Dilchert sich das gut zu überlegen. „Das ist ein Hobby, das mit viel Arbeit verbunden ist“, sagt er. Füttern und Stall ausmisten nehmen viel Zeit in Anspruch. „Wir im Verein unterstützen uns dabei gegenseitig“, sagt er. (yvk)

Quelle: HNA

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