Alter Bahnhof: Richtfest für Krippen-Anbau

Zufrieden mit dem Stand der Arbeiten am Krippenanbau der Kindertagesstätte Alter Bahnhof: von links die stellvertretende Kindergartenleiterin Ulrike Römer, Stadtverordneten-Vorsteherin Claudia Schenk, Kindergartenleiterin Elke Schmidt, Architekt Ronald Renters, Bürgermeister Peter Tigges und Peter Reichl von Holzbau Reichl. Foto: Hohagen

Spangenberg. Der Rohbau steht und der Dachstuhl ist errichtet. Verläuft alles nach Plan, können bereits im September die ersten Ein- bis Dreijährigen in den nagelneuen Krippen-Räumen an der Kindertagesstätte Alter Bahnhof in Spangenberg herumkrabbeln.

„Wir hoffen, dass die Arbeiten bis zum 31. August abgeschlossen sind“, sagte Bürgermeister Peter Tigges beim Richtfest des Anbaus. In diesem Gebäude, das direkt mit dem bestehenden Kindergarten verbunden ist, entstehen zwei Krippenräume mit Aufenthaltsraum, Essbereich, kleiner Kochecke und Ruheraum. In zwei Gruppen sollen dort 20 Kinder betreut werden.

Ein Richtfest sei auch immer dazu gedacht, den Handwerkern zu danken, sagte Tigges. Und die für Rohbau und Dachstuhl zuständigen Firmen hätten bisher fabelhafte Arbeit abgeliefert, alle leisteten gemeinsam einen Beitrag dazu, spätestens ab Herbst die pädagogische Betreuung auch für die Kleinsten zu sichern.

Dabei war zu Beginn Einiges nicht nach Plan verlaufen. Zum einen stellte sich bald nach dem Start der Arbeiten im November heraus, dass die eingeplanten Kosten von 325 000 Euro nicht ausreichen würden. Noch einmal 50 000 Euro wurden deshalb dafür in in den neuen Haushalt gestellt. Nach Abzug von 219 375 Euro an Fördergeldern, trage die Stadt Spangenberg 155 625 Euro für das Projekt, bestätigte Heinrich Töpfer vom städtischen Bauamt.

Zum anderen hat der harte und schnell einsetzende Winter die Bauarbeiten stark verzögert. Früh hatte man davon abweichen müssen, die Krippe bereits bis Ende Juli fertigstellen zu können. „Wenn jetzt aber nichts Unerwartetes mehr passiert, schaffen wir es bis 31. August“, gibt sich Architekt Ronald Renters zuversichtlich. Eine Garantie dafür, dass auf dem langen Weg alles glatt läuft, habe man nicht.

Kindergartenleiterin Elke Schmidt und Stellvertreterin Ulrike Römer, die zukünftig die neuen Gruppen leiten wird, erhalten schon häufig Nachfragen. „Wir haben auch jetzt schon sieben Anmeldungen“, so Schmidt. Um besser planen zu können, bitten sie alle Interessenten, sich zu melden – auch, um die Bedürfnisse etwa bei den Betreuungszeiten kund zu tun. (juh) Kontakt: Kita „Alter Bahnhof“, Tel. 05663/ 5419

Quelle: HNA

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