Resort Vilacolum will in Ehlen sechs Millionen Euro in Gebäudekomplex investieren

Alter Rewe weicht Wohnungen

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Sollen schon bald abgerissen werden: Die alte Försterei (rechts) und der alte Rewe-Markt.

Ehlen. Das Areal zwischen der Kasseler Straße und dem Steinweg in Ehlen wird sich in den kommenden Monaten grundlegend wandeln. Barrierefreie Wohnungen, Praxen, ein Geschäft und 25 Tiefgaragenstellplätze sollen dort entstehen, wo seit einigen Jahren der alte Rewe und die einstige Försterei dem Verfall preisgegeben sind.

Die Resort Vilacolum GmbH mit Sitz in Kassel hat die Grundstücke gekauft und will sechs Millionen Euro investieren.

Bereits im Laufe des nächsten Monats sollen die Gebäude abgerissen werden, kündigt Adolf Schulz, Geschäftsführer der Gesellschaft an. Sobald die Baugenehmigung vorliegt – Schulz rechnet mit einem Termin in diesem Jahr – sollen die Arbeiten beginnen.

Die Nähe zu Kassel, die hervorragende Verkehrsanbindung und der attraktive Naturraum machen den Standort für das Resort Vilacolum interessant. „Die Gemeinde Habichtswald liegt strategisch besser als Kaufungen und Baunatal“, sagt Schulz. Er rechnet fest damit, dass auch Kunden dies so sehen werden. Bereits jetzt hätten sich 15 Personen mit Anfragen an sein Büro gewandt, dabei habe man das Objekt noch nicht einmal beworben.

Vier Gebäude will das Unternehmen errichten, die enthaltenen 19 behindertengerechten Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen verkaufen oder vermieten. Jeder Komplex soll von einem Penthaus gekrönt werden. Die Praxisräume könnten Ärzte und Physiotherapeuten gleichermaßen nutzen – Gespräche würden demnächst geführt.

Bereits am Freitag, 23. August, will das Unternehmen mit Nachbarn und Menschen, die sich für das Bauprojekt interessieren, um 16 Uhr eine Abrissfete feiern.

Parallel zum Wohnungsbau an der Kasseler Straße Ecke Steinweg will die Gemeinde Habichtswald gemeinsam mit dem ASB auf dem ehemaligen Bauhof-Gelände neuen, ebenfalls barrierefreien Wohnraum schaffen. „Beide Projekte können top laufen“, sagt Bürgermeister Thomas Raue. Bereits im Frühjahr hatte er das Konzept 50plus vorgestellt. Ziel ist es, Menschen ab 50 attraktive Wohnungen zusammen mit einem Servicepaket anzubieten, in denen sie alt werden können.

Quelle: HNA

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