Wolfhager Bahnhofsvorplatz wird neu gestaltet

Wolfhagen. Die geplante Neugestaltung des Wolfhager Bahnhofsvorplatzes habe eine lange Vorgeschichte, sagt Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake. „Im Mai 1999 ging es los“, noch unter seinem Amtsvorgänger.

Im selben Jahr, während seines Wahlkampfes, erinnert sich Schaake, „war es auch ein Thema von meiner Seite“.

Es sei darum gegangen, für „das Portal zur Stadt“, das damals schon nicht mehr präsentabel gewesen sei, eine Lösung zu finden. Eine Aufgabe, die von allen Parteien engagiert angegangen worden sei. „Da kann man keinen hervorheben und keinen zurücksetzen“, betont Schaake, das zeige ja auch der Beschluss des Wolfhager Stadtparlamentes während seiner jüngsten Sitzung, bei dem einstimmig die Vorplanung abgesegnet wurde.

In der HNA-Berichterstattung vom 29. Juni war irrtümlich die Rede davon, dass die Grünen das Projekt „mit einem Antrag angeschoben hatten“. Das ist so nicht der Fall.

„Es war nie eine Partei aus meiner Sicht federführend“, erklärte der Verwaltungschef. Das Gesamtprojekt werde von allen Fraktionen getragen, „alle ziehen an einem Strang“.

In der langen Vorbereitungsphase habe es unzählige Beratungen und Gespräche gegeben, bei denen sich alle eingebracht hätten. Dass es dennoch gut 13 Jahre bis zum Beschluss in Sachen Vorplanung gedauert habe, sei vor allem auf das Problem mit den Altlasten - alten Öltanks und Diesel - im Boden zurückzuführen.

Schaake: „Die Beseitigung sollte zu 100 Prozent auf Kosten der Stadt gehen“. Das habe man abgelehnt. „Wir können nicht für Altlasten aufkommen, die wir nicht verursacht haben.“ Dadurch sei das Bahnhofsprojekt dann ins Stocken geraten.

Inzwischen habe sich auch für das Problem mit den Tanks eine kostengünstige Lösung ergeben. Und vor allem: Man könne von einem Zuschuss in Höhe von 70 bis 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten ausgehen. Die Gesamtkosten inklusive Ingenieur-Honorare: voraussichtlich 426.000 Euro. (nom)

Quelle: HNA

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