Fachmarktzentrum wächst  

Am Homberger Baumarkt geht es jetzt voran 

Die Baustelle des künftigen Fachmarktzentrums in Homberg: Derzeit wird die Linksabbiegerspur an der Zufahrt zur Kasseler Straße am Ortseingang geschaffen. Foto: Manfred Delpho

Homberg. Kommt das Fachmarktzentrum nun oder doch nicht? Das musste man sich angesichts kaum sichtbarer Fortschritte auf dem Homberger Baugrundstück fragen.

Jetzt aber wurde es aber geschäftig auf der Baustelle. Karl-Wilhelm Schneider, Sohn des Bauherrn Wilhelm Schneider, freut sich: „Jetzt geht es endlich voran.“ Die ersten Planungen des Fachmarktzentrums an der Nordumgehung in Homberg und den tatsächlichen Baubeginn trennte fast ein Jahrzehnt. Ein Baumarkt, ein Elektronikfachhandel, eventuell auch eine Tankstelle und eine Gastronomie – das wollte der Korbacher Investor Wilhelm Schneider ersten Plänen zufolge an der Nordumgehung in Homberg errichten.

Einen Lebensmittelmarkt musste Schneider aus seinen Plänen streichen. Die Auflage der Stadt: Auf dem etwa 28 000 Quadratmeter großem Gelände dürfen nur Geschäfte mit Sortimenten unterkommen, die nicht innenstadtrelevant sind.

Baubeginn und stopp

Schneider setzte von Beginn an auf eine Absprache mit den Anliegern und habe nach Widersprüchen seine Baupläne überarbeitet. Das sei der Grund für den verzögerten Baubeginn gewesen. Im Mai 2015 wurde dann das Gelände vorbereitet. Kein halbes Jahr später musste der Investor den Bau des Fachmarktzentrums vorzeitig stoppen.

Der Grund: Es lagen nicht alle Genehmigungen vor. Schneider hatte seine Pläne um einen gastronomischen Betrieb erweitern wollen, der Bebauungsplan hätte geändert werden müssen. Die Baufirmen mussten nach den ersten grundlegenden Arbeiten wieder abziehen. Durch die Verzögerung sprang Schneider auch der Interessent des Elektrofachmarktes ab.

Bereits in der Erde verschwunden: Vor Kurzem wurde ein Löschwassertank ins Erdreich eingelassen. Foto: Schneider/nh

Der Bau des Baumarktes wurde im vergangenen Juni wieder aufgenommen. Die Genehmigung für einen Getränkemarkt an der rechten Seite des Geländes lag nach Angaben des Investors vor. Auch genehmigten die Stadtverordneten eine Tankstelle und ein Restaurant.

Derzeitiger Stand

Nach der Winterpause gehen die Arbeiten an dem künftigen Zugreif-Heimwerkermarkt laut Karl-Wilhelm Schneider, Sohn des Bauherren, nun gut voran. Das bestehende Marktgebäude am Basthauptweg solle verkauft werden.

„Die Rädchen müssen bei einem Bauprojekt immer einander greifen. Bisher sind wir aber oft zurück geworfen worden“, sagt Karl-Wilhelm Schneider. Aber er sei er zuversichtlich, dass einer baldigen Fertigstellung des Fachmarktzentrums nichts mehr im Wege stehe. Wann es eröffnet werden könnte, dazu machte Schneider keine Angaben.

Vor Kurzem wurde der Boden des etwa 2800 Quadratmeter großen Marktes gegossen. Die Fenster sind eingesetzt, die Sozialräume im Obergeschoss vorbereitet. Im Baumarktgebäude werde voraussichtlich eine Bäckereifiliale einziehen.

Man befinde sich noch im Gespräch mit Interessenten, die in ein doppelstöckiges Gebäude einziehen könnten, das auf dem Grundstück errichtet werden soll. Man warte noch auf die Baugenehmigung. Derzeit werde die Linksabbiegerspur für den Fahrzeugverkehr an der Zufahrt zur Kasseler Straße vorbereitet.

Quelle: HNA

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