Restaurierte Hofanlage steht offen

Am Wochenende in die Gutshofakademie

Frielendorf. Als Zentrum für Sinnsucher und Sinnstifter will sich der Großropperhäuser Gutshof mit seiner Akademie etablieren. Das soll kräftig gefeiert werden. Am Samstag und Sonntag, 9. und 10. September, laden Rainer und Ilona Wälde von der Gutshof Akademie, die Familie von Baumbach und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zur Eröffnungsfeier ein.

Das Programm des Samstagabends richtet sich an die Dorfgemeinschaft, Sonntag öffnet das 300 Jahre alte Anwesen im Zuge des Tags des offenen Denkmals seine Pforten.

Sieben Jahre wurde die barocke Gutsanlage mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz restauriert. Mit dem Neubau eines Gästehauses für die Gutshof Akademie trifft nicht nur Modernes auf Barock. Es komplettiert sich damit auch das Gutshofensemble mit dem klassizistischen Herrenhaus der Familie von Baumbach, dem Pächterhaus, dem Uhrenhaus und dem Schäferhaus.

Noch ist das Gästehaus nicht ganz fertig, der Anblick des Rohbaus lässt allerdings bereits die Besonderheit seiner Architektur erahnen: Eine mehrstöckige hölzerne Laubengangkonstruktion vor der Längsseite des Gebäudes wird die Gästeappartements zugänglich machen. Zugleich spiegelt dieser Holzkomplex die Form des Wirtschaftsgebäudes vis-à-vis. Zwölf Zimmer werden 22 Gästen der Gutshof Akademie Platz bieten. Das Seminarangebot der Wäldes, das von der Typ- bis zur Kniggeberatung reicht, wird sich auch spirituell erweitern: Mit dem Ausbau einer Gutshofkapelle bekommt das „Kloster auf Zeit“ einen Mittelpunkt.

Das I-Tüpfelchen der Neugestaltung des Gutshofes wird die Wiederherstellung der barocken Gartenanlage sein. Der Garten wurde einst von Wilhelm Hentze angelegt. Er war Gartengestalter in Kassel-Wilhelmshöhe und wirkte an der letzten Erweiterung des Bergparks mit.

Einmalige Lichtinstallation

Am Eröffnungswochenende warten die Wäldes mit einigen Besonderheiten auf. Am Dorfabend werden die Großropperhäuser eine einmalige Lichtinstallation von Prof. Dr. Jürgen Scheible erleben. Der Künstler präsentierte seine Werke bereits in Sydney, New York und London. Außerdem gibt die irisch-keltische Band Merlin, in der sich Musiker der legendären Band Iona wiedervereinen, ein Konzert – eine Hommage an den englischen Pilger Lullus, dessen Weg durch Großropperhausen führt. Sonntag können die renovierten Gebäude des Gutshofs besichtigt werden.

Quelle: HNA

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