Behandlung von Atemwegserkrankungen: Dr. Dieter Puplat bietet am Asklepios-Klinikum Sprechstunden an

Ambulanz für Lungenkranke

Anlaufstelle: Neben der Praxis des niedergelassenen Facharztes Dr. Thomas Pauli können sich Patienten mit Atemwegserkrankungen künftig auch an Dr. Dieter Puplat in Ziegenhain wenden. Foto: Rose

Ziegenhain. Wer in der Schwalm an Atemwegserkrankungen leidet, der musste meist längere Zeit auf einen Termin beim Facharzt warten: Die Situation soll sich künftig mithilfe eines neuen Angebots am Asklepios-Klinikum Schwalmstadt entspannen. Ab sofort gibt es dort eine pneumologische Ambulanz. Lungenfacharzt Dr. Dieter Puplat versorgt in seiner Sprechstunde jeweils mittwochs die Patienten.

Bislang wurde am Klinikum eine stationäre Behandlung von Atemwegserkrankungen durch die Klinik für Innere Medizin/Kardiologie und durch den niedergelassenen Pneumologen Dr. Thomas Pauli in Treysa angeboten. „Aufgrund steigender Nachfrage hat die kassenärztliche Vereinigung jetzt eine zusätzliche Ermächtigung für eine pneumologische Ambulanz erteilt“, erläuterte Dr. Dirk Fellermann, Regionalgeschäftsführer bei Asklepios. Das Angebot sei ein wichtiger Baustein in der Versorgung. Seit Jahren arbeite die Klinik eng mit Dr. Pauli zusammen. „Er hat den Antrag unterstützt. Das Angebot ist in Absprache mit dem niedergelassenen Kollegen entstanden“, sagte Puplat. Im Umkreis von 50 Kilometern sei Pauli der einzige Facharzt.

Die neue Ambulanz für Atemwegserkrankungen ist nun eine weitere Anlaufstelle für Patienten mit Lungenerkrankungen wie Asthma, der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), Lungenentzündungen, Bronchitis, bösartigen Erkrankungen sowie infektiösen Erkrankungen der Lunge und des Rippenfells. Zum Start der Sprechstunden werden Basisuntersuchungen angeboten. Dazu gehören die Blutgasanalyse, die 02-Sättigung und die Lungenfunktionsdiagnostik. Ob sich das Untersuchungsspektrum erweitert, hängt von der Kassenärtzlichen Vereinigung ab. In zwei Jahren werde überprüft, wie der Bedarf sei, erklärte Fellermann. Der Klinikstandort sei für Patienten vorteilhaft, weil alles unter einem Dach angeboten werde. „Die Ambulanz hat quasi eine Filterfunktion. Denn gerade bei Herz- und Lungenerkrankungen ist die Überschneidungshäufigkeit groß“, erläuterte Puplat. Darüber hinaus stünden im Klinikum bildgebende Verfahren wie das Röntgen der Lunge und Computertomografie zur Verfügung. Weiterführende lungenfachärztliche Diagnostik und erforderliche Therapien würden ebenfalls direkt in der Klinik angeboten.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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