Fritzlarer Feuerwehrleuten fehlt das Geld für eine Reise zur Weltmeisterschaft

Amerika zum Greifen nah

Das Team nach dem Wettkampf: von links Manuel Schaberick, Jannik Palluck, Steffen Link und Steffen Reinbold, vorne David Schlicht. Foto: Privat

Fritzlar. Sieben Feuerwehrleute aus Fritzlar haben sich für die Weltmeisterschaft in den USA qualifiziert, doch sie werden sich die Fahrt nach South Carolina nicht leisten können.

In Berlin waren die Fritzlarer unter 240 Teilnehmern angetreten. Das Team, das von drei auf sieben Starter gewachsen ist, war zum dritten Mal dabei und stellte sich der Herausforderung. Nun sucht das Fritzlarer TFA-Team Sponsoren für das kommende Jahr. TFA steht für „toughest firefighter alive“ – die härtesten lebenden Feuerwehrleute.

Mit finanzieller Unterstützung, so hoffen die die Fritzlarer, werden sie im kommenden Jahr auch international mithalten können.

Trotz der finanziellen Probleme freut sich das Team über die guten Ergebnisse in Berlin. Erstmals war mit Vera Winkler auch eine Frau dabei, die als eine von sechs Frauen in den Wettbewerb ging.

Über dem Limit

Sie überschritt jedoch an der letzten Station das Zeitlimit von sechs Minuten und wurde disqualifiziert. Doch das schmälerte ihre Leistung keineswegs, schreibt die Feuerwehr. Winkler erhielt von Zuschauern und Mitstreitern Respekt für ihre Leistung. David Schlicht und Steffen Link traten im Tandem-Wettbewerb an und erreichten mit einer Zeit von 1:56,34 Minuten den 9. Platz von 21 Teams.

Am zweiten Wettkampftag fanden neben den Einzelläufen die Staffelwettkämpfe statt. Die Fritzlarer Staffel, bestehend aus Steffen Link, Manuel Schaberick, Steffen Reinbold, David Schlicht und Jannik Palluck qualifizierte sich in den Vorläufen als fünftschnellste von 26 Mannschaften für das Achtelfinale.

Im Viertelfinale standen die Fritzlarer Jungs vor einem harten Brocken: die zweite Berliner Mannschaft mit erfahreneren und starken Läufern. In einem packenden Duell, welches erst auf den letzten beiden Metern vor dem Ziel entschieden wurde, schafften die Fritzlarer den Einzug in das Halbfinale.

Dort mussten sie sich jedoch knapp dem Team der amerikanischen Airbase aus Ramstein geschlagen geben. Ihre persönliche Bestzeit von 1:33,88 Minuten reichte im anschließenden kleinen Finale nicht aus, um gegen das Team aus Göttingen mit 1:31,15 Minuten zu gewinnen. (red)

www.TFA-Fritzlar.de

Quelle: HNA

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