Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake kandidiert für eine dritte Amtsperiode

Der Amtsinhaber legt los

Wahlkampfauftakt: Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake bei seiner Präsentation. Foto:  Welch

wolfhagen. Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake steigt in den Wahlkampf ein. Schaake, seit August 1999 Verwaltungschef, kandidiert für eine dritte Amtszeit. Bei seinem Wahlkampfauftakt im Restaurant Zum Schiffchen stellte er sein Konzept vor.

Für ihn seien vier Bausteine besonders wichtig, betonte der 51-Jährige aus Viesebeck. Familie und Bildung, Arbeitsplätze und Wirtschaft, das Stadtleben sowie das Thema demografischer Wandel.

Anwesend waren auch Vertreter von SPD, CDU und der Wolfhager Liste. Während sich die Sozialdemokraten und die Wolfhager Liste bereits festgelegt haben und Schaake unterstützen, hat sich die Wolfhager Union noch nicht entschieden, ob sie auf den Amtsinhaber setzt oder den unabhängigen Kandidaten Carsten Röhl.

Reinhard Schaake ging bei seiner Präsentation auf Meilensteine in seiner Amtszeit ein. Vor allem die Umgestaltung der früheren Pommernkaserne laufe gut, und das Gewerbegebiet Hiddeser Feld neben der Autobahn zwischen Breuna und Niederelsungen entwickele sich dynamisch und bringe zunehmend Gewerbesteuer in die Kasse, so Schaake. Einen möglichen Regiotramanschluss der Pommernanlage mit der Herwig-Blankertz-Schule werde er weiter im Auge behalten.

Die Entwicklung der Kernstadt sei ein ganz zentraler Punkt. Mit verschiedenen Förderprogrammen sei bereits einiges angeschoben worden. Hier müsse man, zusammen mit den Wolfhagern, dennoch den Weg festlegen.

Einen Weg hin zu einer attraktiven Wohnstadt mit viel Platz für junge Familien, oder eine Orientierung hin zur Stärkung der Geschäftswelt. Das geplante Familienzentrum im ehemaligen Hospital sei bedeutend für die Stadtentwicklung. Ebenso ein mögliches Hotel, das allerdings nur mit einem eigenen Profil, etwa einem Gesundheitsaspekt, realisiert werden könne.

Steht hinter Energiekonzept

Schaake betonte, dass er hinter dem Energiekonzept der Stadt stehe, das auf regenerative Versorgung ausgerichtet ist. „Ohne Windkraft schaffen wir die Energiewende nicht“, so Schaake, der einen Bürgerwindpark befürwortet. Aber auch Elektromobilität sei ein wichtiger Baustein, den modernen Energieweg in Wolfhagen weiterzugehen.

Der Bürgermeister will in den kommenden Wochen in den Stadtteilen sein Programm den Wählern vorstellen. Die Direktwahl ist am 27. März.

Von Axel Welch

Quelle: HNA

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