Konzentration auf die Innenstadt

Kneipenfest in Fritzlar: Andrang in den Lokalen

Vor historischem Gemäuer: Less People im Friesenkeller am Marktplatz.

Fritzlar. Zentrum des Geschehens bei der 4. Auflage des Fritzlarer Kneipenfestes war die Innenstadt. Der einzige Veranstaltungsort am Stadtrand war das Bowlingcenter.

Wie Rüdiger Schmidt, einer der vier Geschäftsführer, sagte, sei der Zuspruch bei den ersten beiden Kneipenfesten größer gewesen. Grund dafür sei, dass damals noch andere Lokale in der näheren Umgebung mitgemacht hätten. Da habe es für die Besucher des Festes einen höheren Anreiz gegeben, in den Shuttlebus zu steigen. „Die Menschen fahren eben zu mehreren Kneipen außerhalb eher hin als nur zu einer“, sagte Schmidt in einer ersten Bilanz.

Zufrieden mit der Resonanz

Rock-Urgestein: Ray Binder (rechts) und seine Band spielten beim Kneipenfest.

Alles in allem sei er mit der Resonanz dennoch zufrieden. Es sei ein ständiges Kommen und Gehen gewesen, und viele Gäste hätten das Center zum ersten Mal überhaupt betreten.

Insgesamt nutzten Hunderte von Gästen das vielseitige, musikalische Angebot. In sieben Kneipen waren Bands zu hören. Die Tour ging vom Bowlingcenter über das Gasthaus Zur Post, Hotel Nägel und Friesenkeller über Pangea, Sportsbar bis zur Turmschänke und wieder zurück. Manche Kneipengänger bewältigten die Strecken zu Fuß, andere nahmen das Auto oder nutzten den Pendelbus, der alle 20 Minuten in Richtung Stadtrand fuhr.

Dementsprechend vielfältig war das Musikprogramm. Von Rock, Pop über Soul bis hin zur Beatmusik war alles vertreten. Auf der Bühne standen Bands wie die „Die Kastrierten Kannibalen“, aber auch das nordhessische Rock-Urgestein Ray Binder mit seiner erfahrenen Band.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare