Andreas Bielefeldt ist neuer Pfarrer in Melsungen

Vor dem Pfarramt: Andreas Bielefeldt war zuvor als Pfarrer in der Nähe von Korbach tätig. Dann bewarb er sich um die Nachfolge von Pfarrer Gerhard Peter – mit Erfolg. Bielefeldt ist zuständig für Melsungen und Kirchhof. Foto: Gehlen

Melsungen/Kirchhof. „Ab in die Stadt“ - für Andreas Bielefeldt ging dieser Wunsch in Erfüllung. Er ist der neue Pfarrer in Melsungen und wird am Sonntag offiziell in sein Amt eingeführt. Dem 44-Jährigen liegen vor allem zwei Themen am Herzen: Familie und Armut.

Bielefeldt war Pfarrer in Berndorf bei Korbach, bevor er sich entschloss, sich in der Bartenwetzerstadt als Nachfolger von Gerhard Peter zu bewerben. Es sei Zeit gewesen, nach zwölf Jahren etwas Neues zu beginnen.

Und Melsungen - das er bisdahin nicht kannte - habe da ein ganz anderes Arbeitsumfeld geboten, als das bisherige ländliche Umfeld: „Es ist etwas Neues, weil ich hier mit Kollegen zusammenarbeite und es hauptamtliche Mitarbeiter gibt.“

Bielefeldt stammt aus Münchhausen, das liegt zwischen Marburg und Frankenberg. Er ging in Marburg zur Schule und studierte nach dem Abitur dort und in Göttingen Theologie. Ein besonderes Faible hat Bielefeldt für außergewöhnliche Gottesdienste: In einer alten Schmiede, unterwegs oder an einem Dorfteich hat er schon gepredigt.

Kirchenpolitisch sei ihm der Kampf gegen die Armut wichtig, sagt Bielefeldt: „Das ist ein Thema, das uns beschäftigen sollte.“ Es sei Aufgabe der Kirche, den Betroffenen beizustehen.

Auch die Vereinbarkeit von Familie und Job liege ihm am Herzen. Gute Betreuungsplätze seien wichtig. Mit dem Thema wird Bielefeldt auch in Melsungen zu tun haben: Er ist hier unter anderem für die beiden evangelischen Kindergärten und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Der Seelsorger kümmert sich um 2000 Gemeindemitglieder in Kirchhof und Melsungen.

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Von Göran Gehlen

Quelle: HNA

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