DRK-Mitarbeiter betreiben Büro in Melsungen

Anlaufstelle für den Katastrophenfall

Helfen bei der Suche nach Vermissten: Vorne Tanja Bodenhorn und Axel Kröger mit DRK-Kreisgeschäftsführer Manfred Lau und dem DRK-Ortsvereinsvorsitzenden Dr. Gunther Claus. Foto: Privat

Schwalm-Eder. Im Schwalm-Eder-Kreis ist eine zentrale Anlaufstelle für Katatstrophenfälle eingerichtet worden. Betreut wird sie von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes in Melsungen. Das Kreisauskunftsbüro (KAB) befindet sich in der DRK-Rettungswache in Melsungen, Fritzlarer Straße.

Die Anlaufstelle hilft Menschen, die durch eine Katastrophe oder ein anderes schwerwiegendes Ereignis den Kontakt zu Angehörigen verloren haben.

Mithilfe spezieller EDV-Programme erfassen die Helfer die von den Einsatzkräften registrierten Daten von Verletzten und anderen betroffenen Menschen, nehmen Suchanfragen entgegen und können Auskünfte über den Verbleib einer Person geben. Außerdem werden Verletztenzahlen an umliegende Kliniken weitergegeben, die dann reagieren und sich entsprechend vorbereiten können. 20 ehrenamtliche Helfer des DRK-Ortsvereins Melsungen werden in der Anlaufstelle mitarbeiten.

Bei einer Gründungsveranstaltung in der Melsunger Rettungswache wurden Tanja Bodenhorn und Axel Kröger zu Leitern des DRK-Kreisauskunftsbüros gewählt.

Große Katastrophen seien zwar selten, dennoch hätten Ereignisse wie der Chemieunfall in Homberg und ein Brand im Melsunger Altenzentrum gezeigt, wie notwendig eine zentrale Anlaufstelle sei, heißt es in einer Mitteilung.

Wichtig sei die Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr, erklärt Kröger. Um sich möglichst realitätsnah vorzubereiten, wollen die Helfer des KAB an Katastrophenschutzübungen teilnehmen. (red)

Quelle: HNA

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