„Kröll ist bis heute Antwort schuldig geblieben“

Initiative Niederrheinische Straße: Anlieger fordern Dialog mit Bürgermeister

Wiera. In Wiera sorgt weiterhin der Anliegerkonflikt in der Niederrheinischen Straße für Unruhe (wir berichteten). Eine Anliegerinitiative um Walter Stern moniert, dass es bis jetzt noch keine Bürgerversammlung in Wiera gegeben habe.

Bereits Ende November habe Bürgermeister Wilhelm Kröll angekündigt, dass er zu einer weiteren Bürgerversammlung in Wiera einladen werde. Bürgermeister Kröll sei bis heute eine Antwort schuldig geblieben, heißt es in einer Pressemitteilung der Initiative.

Voraussichtlich Ende März oder Anfang April werde es eine Bürgerversammlung geben, erklärt Bürgermeister Wilhelm Kröll auf Anfrage der HNA. Der 24. Februar sei als Submissionstermin gesetzt. Bis zu diesem Termin können Angebote für die an der Niederrheinischen Straße anstehenden Arbeiten eingereicht werden. Weitere vier Wochen seien für die Zuschlags- und Bindefrist veranschlagt. Ein Zuschlag erfolge in Abstimmung mit dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Kassel. Vorher eine Anliegerversammlung abzuhalten, ergebe einfach keinen Sinn, betont Kröll.

Anlieger der Niederrheinischen Straße fordern, dass im Zuge der Planungen der Erneuerung der Bundesstraße 454 Fragen der „Geschwindigkeitsreduzierung und Sicherheitserhöhung“ beachtet würden.

Zudem fordern Anlieger, dass sie an den Kosten für die Erneuerung des Gehweges nur mit 25 Prozent beteiligt werden sollten. Aus Sicht der Anlieger sei genau dies in der Straßenbeitragssatzung für Straßen mit überörtlichem Durchgangsverkehr so vorgesehen.

Damit weisen sie die Aussage Krölls zurück, dass in Schwalmstadt stets die Anlieger mit 50 Prozent der Kosten zur Kasse gebeten würden. Die Anwohner fordern Kröll auf, umgehend mit ihnen in den Dialog zu treten. (syg)

Quelle: HNA

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