Apfelfest auf der Mader Heide: Leckere Früchte, frisch vom Baum

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Louis aus Niedenstein schaute sich die Äpfel genau an.

Gudensberg. Die Idee des Gudensberger Schmeckefuchses Thomas Hof, die städtische Streuobstwiese auf der Mader Heide zum Ort eines Apfelfestes zu machen, fiel bei den Gudensbergern auf fruchtbaren Boden. Bereits um 11 Uhr waren am Sonntag über 100 Leute unterwegs.

Sie pflückten die rot, gelb und grün leuchtenden Früchte von den Bäumen. Danach wurde direkt vor Ort Saft, Mus oder Kuchen daraus hergestellt.

Die Veranstaltung sei aus dem Ehrenamtsprojekt „Mach mit in Gudensberg“ entstanden, sagt Monika Faupel von der Stadt Gudensberg. Karl-Heinz Knüppel vom Bereich Naturschutz und Ideengeber Thomas Hof seien mit der Idee an die Stadt herangetreten. Dass es gleich bei der ersten Veranstaltung eine solch große Resonanz geben würde, hatte niemand auf dem Plan.

Gegen einen kleinen Obolus durfte jedermann die verschiedenen Apfelsorten pflücken, sie wurden vor Ort gepresst. Eine Gärtnerei bot junge Obstbäume zum Kauf an, Bäckermeister Günter Schwarz hatte seinen mobilen Backofen mit auf die Streuobstwiese gebracht: Dort landeten die geschälten und geschnittenen Äpfel auf einem frischen und schmackhaften Apfelkuchen. Dabei hatten vor allem die Kinder ihren Spaß, weil sie ihren Kuchen selbst belegen konnten.

Das schmeckt: Clara Sophia Mundry biss mit Lust in den frischen Kuchen.

Neben den Obstpflückern aus dem Gudensberger Bereich waren auch Leute von weiter her gekommen. Elfriede Blenk und Hugo Reister waren mit ihren Apfelpflückern aus Waltersbrück angereist. Sie hatten von der Aktion in der HNA erfahren.

Neben der Apfelaktion gab es Spielstationen für die Kinder. Welf Kerner sorgte mit seinem Akkordeon für den guten Ton beim 1. Gudensberger Apfelfest.

Nach der gelungenen Apfelfestpremiere soll, wie Monika Faupel sagte, im Winter ein Lehrgang zum Thema Obstbaumschnitt angeboten werden.

Quelle: HNA

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