Tragikomödie drehte sich um das Leben im Beuern des 18. Jahrhunderts

Applaus für die Dorfbühne

Auf der Dorfbühne: Annika Arendt, Nadine Körber und Kristina Bonkowski (von links) bei der Wertermittlung eines Hofes. Foto: Wenderoth

Beuern. Donnernden Applaus erntete die Dorfbühne Beuern am Freitagabend für die Premiere ihres Theaterstücks „Im Becher ertrinken mehr Leute als im Bach“. 150 Zuschauer waren ins Dorfgemeinschaftshaus gekommen, um sich die Tragikomödie anzuschauen.

Auf die Bretter brachten die Schauspieler eine Geschichte aus dem eigenen Dorf, die ins 18. Jahrhundert zurückreicht und die damaligen Lebensverhältnisse zum Thema macht. Es ging um einen Hof im Dorf, Erben, Forderungen der Stadt Felsberg, die Trunksucht eines Bauern, Holzanteile aus dem nahen Markwald, einen Leihebrief und die Liebe.

Die Inszenierung auch mit modernen Schlagern kam gut an. Immer wieder gab es während der Premiere Applaus für einzelne Szenen und Darsteller. Überzeugend authentisch ging beispielsweise Mario Queckbörner seine Rolle als Schulmeister an. Aber auch alle anderen Akteure überzeugten einzeln wie gemeinsam.

Den historischen Stoff hatte das Ensemble seit neun Monaten geprobt, berichtete Regisseurin Erika Carstensen-Bretheuer. Die Kostüme für die 22 Laiendarsteller im Alter von 8 bis 73 hatten Waltraud Kördel und Marina Heidmann teilweise selbst geschneidert. Neben den Schauspielern waren noch einmal zehn Personen für die Arbeiten im Hintergrund aktiv. (zot)

Quelle: HNA

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