Zwei Lageristen sind froh über ihren Arbeitsplatz, der Rest stöhnt unter der Hitze

Arbeiten im Hochsommer

Schweißtreibend: Dachdecker Maik Bäßler hämmert in der prallen Sonne auf einer Halle am Flugplatz. Sein Kollege hat den schattigen Platz hinter dem Schornstein ergattert. Foto: Schittelkopp

Schwalm. Nach Wochen voller Regen und eher herbstlichen Temperaturen, brach der Sommer diese Woche mit voller Wucht über der Schwalm herein. Wir haben nachgefragt, wie die Menschen, die arbeiten müssen, mit der Hitze umgehen.

Der prallen Sonne sind die Dachdecker Maik Bäßler und Benjamin Haust ausgesetzt. Die Handwerker der Firma Wagner arbeiten auf einem Gebäude am Ziegenhainer Flugplatz.

„Wir trinken viel“, sagen die Dachdecker. Doch die Wasserflaschen stehen unten im Auto, für eine Trinkpause müssen sie die Leiter herunterklettern, weil sich das Wasser sonst auf dem Dach nur erwärmt. Für sie hatten die regnerischen Tage einen Vorteil: „Sonst wäre das Dach total aufgehitzt“, fügt Benjamin Haust an.

Nur nicht auf sich sondern auch auf die Bewohner müssen die Mitarbeiter des Treysaer Seniorenheims aufpassen. „Die Hitzewarnstufen vom Deutschen Wetterdienst erhalten wir per E-Mail“, erklärt Undine Mai, Heim- und Pflegedienstleitung im DRK-Seniorenheim Schwalmberg. Dann gilt besonderer Vorsicht. Früh morgens werde durchgelüftet, sagt Mai. Die Mitarbeiter achten darauf, dass die Bewohner leichte Sommerkleidung tragen und viel trinken.

Vermehrt Getränke wie Wasser und Tee würden gereicht sowie leichte Kost wie Suppe und Salat. „Heute gibt es Wassermelone zum Kaffee“, berichtet Mai. Das Pflegepersonal achte auch darauf, ausreichend zu trinken und Pausen einzulegen. (zhk/cls)

Quelle: HNA

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