Arbeitsmarkt

Frühjahrsbelebung lässt noch auf sich warten

Schwalm-Eder - Nicht erholt hat sich der Arbeitsmarkt im Landkreis Schwalm-Eder im März, die Arbeitslosenquote beträgt 5,8 Prozent, das sind 0,2 Punkte mehr als im Februar und 0,6 Punkte mehr als im März 2012.

„Nach wie vor beherrscht der lang andauernde Winter den Arbeitsmarkt in der Region“, gab Agenturchef Uwe Kemper (Korbach) grundsätzlich zu bedenken. Dadurch verzögere sich die Wiedereinstellung von witterungsabhängig Beschäftigten und belaste die Monatsstatistik. Die übliche Frühjahresbelebung lasse noch auf sich warten.

5465 Menschen waren im Berichtsmonat im Landkreis Schwalm-Eder als arbeitslos registriert, 134 mehr als im Vormonat und 600 mehr als im Vorjahresmonat. Das entspricht einem Plus von 2,5 Prozent. Mit 5,8 Prozent ist die Arbeitslosenquote höher als im Februar (5,6 Prozent) und 5,2 Prozent im März 2012.

• Geschäftsstelle Fritzlar

2556 Arbeitslose waren im März in der Geschäftsstelle Fritzlar erfasst. Das sind 75 mehr (plus 3,0 Prozent) als im Vormonat und 161 mehr (plus 6,7 Prozent) als im Vorjahresmonat. 5,8 Prozent lautet die aktuelle Quote, 5,6 Prozent waren es im Februar und 5,4 Prozent im März 2012 gewesen.

• Geschäftsstelle Melsungen

Im Bereich der Geschäftsstelle Melsungen ist eine Abnahme der Arbeitslosigkeit festzustellen. 1218 Personen sind hier gemeldet, 11 weniger (minus 0,9 Prozent) binnen Monatsfrist und 112 mehr (plus 10,1 Prozent) im Jahresvergleich. Mit 5,0 Prozent meldet sich hier die Quote, 5,0 Prozent waren es auch im Vormonat und 4,6 Prozent im Vorjahresmonat.

• Geschäftsstelle Schwalmstadt

1691 Menschen auf Jobsuche zeigt die Statistik für die Geschäftsstelle Schwalmstadt, 70 mehr (plus 4,3 Prozent) als vor vier Wochen und 327 mehr (plus 24 Prozent) als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 6,5 Prozent, während es 6,2 Prozent im Februar und 5,3 Prozent im März 2012 waren.

Im Berichtsmonat waren 10102 Arbeitslose im Bezirk der Agentur für Arbeit Korbach registriert, 37 weniger (minus 0,4 Prozent) als vor einem Monat, aber 792 mehr (plus 8,5 Prozent) als vor einem Jahr.

Fast alle Personengruppen profitierten von einer leichten Belebung mit Ausnahme der Frauen (plus 1,3 Prozent) und Älteren ab 55 Jahren (plus 1,2 Prozent). Deutlich fiel der Rückgang bei den 15- bis 20-Jährigen mit einem Minus von 8,6 Prozent aus, wobei hier allerdings auch ein sattes Plus von 37,7 Prozent im Jahresvergleich festzustellen ist. Einen Anstieg der Arbeitslosigkeit binnen Jahresfrist zeigt die Statistik für alle anderen Personengruppen, nämlich Männer (plus 11,9 Prozent), Frauen (plus 4,3 Prozent), 50jährige und Ältere (plus 9,8 Prozent) und Ausländer (plus 11,4 Prozent). (aqu)

Quelle: HNA

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