Archäologen graben auf der Hohenburg: Burgberggemeinde will Geheimnisse lüften

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Ausgrabungen: Auf dem Burgberg laufen seit Montag Ausgrabungen. Foto: nh

Homberg. Schon bald wird so mancher Stein auf dem Gelände um die Homberger Hohenburg umgedreht. Denn seit Montagmorgen sind Archäologen der Universität Bamberg für insgesamt vier Wochen dabei, die Lage und den Verlauf des Festungswerkes zu untersuchen, teilt Alfred Uloth, Vorsitzender Burgberggemeinde mit.

„Die Lehrgrabung bietet die einmalige Gelegenheit, mehr über das Aussehen der Hohenburg zu erfahren“, so Uloth. Die Grabung wird Marius Kröner leiten. Die wissenschaftliche Begleitung hat Dr. Cassity vom Archäologischen Institut der Hochschule übernommen. Fachstudenten werden die praktische Arbeit leisten.

„Die Burgberggemeinde will diese einmalige Chance nutzen, der Burg weitere Geheimnisse zu entlocken und hat beschlossen, dafür erhebliche Mittel bereitzustellen. Die Universität Bamberg beteiligt sich ebenfalls an den Kosten.“

Auch von der Stadt gibt es Unterstützung: Die Studenten werden in der ehemaligen Engel-Apotheke untergebracht, der Bauhof wird für Transporte und Absperrungen sorgen.

Besucher können wie gewohnt die Burg besichtigen. Die Grabungsleitung freut sich über Interesse an den Arbeiten und wird regelmäßig vor Ort und in Vorträgen über Fortschritte und Erkenntnisse berichten. Die Rosenhochzeiten werden wie vereinbart stattfinden, lediglich die Parkmöglichkeiten müssen leicht eingeschränkt werden. (may)

Quelle: HNA

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