238 Athleten starteten beim 44. Silvesterlauf in Ziegenhain

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Ziegenhain. Ein nicht ganz leichter Lauf erwartete 238 Leistungs- und Hobbyathleten am Silvestertag im Ziegenhainer Schützenwald.

Dort hatte der Tuspo Ziegenhain den 44. Silvesterlauf organisiert – den zugleich letzten Lauf des Schwalm-Eder-Laufcups. Und so gaben sich am frühen Nachmittag nicht nur die Stars der nordhessischen Laufszene eine Stelldichein im Wald, auch viele Hobbysportler ließen das Jahr sportlich aktiv ausklingen. Wenngleich Schneematsch und ein zum Teil sehr aufgeweichter Waldboden den Athleten doch einiges abverlangte. Die Temperaturen blieben mit etwas über null Grad im erträglichen Rahmen. Kaum ein Sportler kam ohne Gäste, die fleißig anfeuerten und Daumen drückten und bei Tee und Würstchen ordentlich mitfieberten.

Mehr als 25 Helfer sorgten hinter den Kulissen für den reibungslosen Ablauf rund um Anmeldung, Start und Zieleinlauf. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Präsident des Tuspo Thomas Schrammel, im Startbereich behielt Bernd Bick den Überblick. Für ordentlich Stimmung war die Gruppe Sola Quente zuständig, die den Wartenden mit Trommelklängen im Samba-Reggae-Stil einheizte. „Wir freuen uns, dass der Lauf trotz der schwierigen Bedingungen viele Sportler und Vereine angesprochen hat“, sagte Sabine Wunderlich-Schrammel vom Tuspo, unter anderem zuständig für die Anmeldung.

74 Athleten machten den Anfang und gingen auf die erste, kürzere Distanz von etwas über 2,7 Kilometern. Gestartet wurden beide Läufe mit dem obligatorischen Silvester-Knaller. Als jüngster Sportler startete der sechsjährige Luca Philip Wehbrink für den TSV Remsfeld. Peter Kalbfleisch, geboren 1937, ging als ältester Teilnehmer auf die Strecke und bewies einmal mehr, dass Laufen keine Frage des Alters sein muss. Kalbfleisch startete im Hauptfeld und reihte sich auf der insgesamt 8,1 Kilometer langen Strecke unter 164 Athleten ein.

Drei Runden standen für alle Sportler auf dem Programm. Mit einem Streckenrekord – er liegt bei unter 26 Minuten – war indes am Silvestertag nicht zu rechnen: „Das dürfte die Strecke aufgrund des schweren Bodens nicht hergeben“, erklärte Schrammel. Neben Hobbyläufern kämpften auch Athleten von Vereinen um gute Zeiten und Punkte. Stark vertreten waren Vereine wie der SC Neukirchen und der Tuspo Borken.

Für viele Läufer gehört der Silvesterlauf zur Tradition: Dieter Vaupel etwa ging zum 31. Mal an den Start. Jörg Ludwig, Markus Erdmann und Frank Hillebrand vom SG Chattengau machten sich einen Spaß, indem sie in alte Säcken gehüllt und mit Wikingerhelm ins Rennen zogen.

44. Silvesterlauf in Ziegenhain

Die kurze Distanz entschied Alexander Stern für sich. Er blieb unter zehn Minuten. Mit einer „Wahnsinns-Zeit“ von knapp unter 27 Minuten entschied Matthias Berg den Hauptlauf klar für sich. Begleitet von den Anfeuerungsrufen der Familien und Freunde liefen die Athleten glücklich und gelöst in den Zielbereich ein – mit dem Versprechen, auch im kommenden Jahr läuferisch wieder ihr Bestes zu geben. (zsr)

Quelle: HNA

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