Schwälmer Hunderennen: 60 Teams in Obergrenzebach am Start

Obergrenzebach. Hund und Herrchen sind ein eingespieltes Team: Das bewiesen am Samstag die Teilnehmer des ersten Schwälmer Hunderennens in Obergrenzebach auf eindrucksvolle Art und Weise.

Die Ortsgruppe Knüll-Obergrenzebach im Deutschen Schäferhund-Verein hatte das Spektakel organisiert. Hunde und Halter sowie die Zuschauer hatten sichtlich ihren Spaß.

Gestartet wurde in drei Klassen, vom kleinen, agilen Athleten bis hin zum massigen und kraftvollen Läufer. Dazu wurde im Vorfeld das Stockmaß der Tiere vermerkt. Die 60 Meter lange Strecke war perfekt präpariert, mit kleinen Zäunen gesäumt und mit Flatterband markiert worden. „Die Bahn erfordert schon ein wenig Mut“, erklärte Startleiter Helmut Prinz. Das liege daran, dass die Strecke Richtung Ziel schmal zulaufe. „Das Ziel auch dann noch fest zu fixieren, ist eine kleine Herausforderung.“

Schwälmer Hunderennen: 60 Teams in Obergrenzebach am Start

Ralf Budde stand ihm am Start zur Seite. Denn kaum waren Hund und Halter mit der Startnummer versehen, hieß es, Abschied zu nehmen: Budde nahm die Tiere in seine Obhut während Herrchen und Frauchen sich im Zielbereich positionierten. „Es geht darum, die Bindung zum Herrchen unter Beweis zu stellen“, erläuterte Budde. Prinz brachte es auf den Punkt: „Manchen Hunden steht schlicht ein „Ich Liebe dich“ ins Gesicht geschrieben.“

Konzentration: Vor dem Start fixierten die Hunde ihre Herrchen im Zielbereich.

Doch nicht allein die Halter sorgten für die Motivation der Rennläufer, auch das richtige Spielzeug wirkte bei den Athleten Wunder: Da wurde im Ziel mit dem Lieblingsball gelockt und gewedelt, der Hund angefeuert und ermuntert. Als jüngste Teilnehmerin ging die 16 Wochen alte Maja an den Start - der Husky-Welpe gehörte Heidi Lindemann, die sich riesig über die läuferische Leistung ihrer Jüngsten freute. Auch Nana Stiller gab mit Schäferhündin Merle ihr Bestes. Am Ende waren beide „fix und fertig, aber glücklich“.

An der Ziellinie maß Gerhard März die Zeiten der Hunde. Und verteilte auch das eine oder andere Lob: „Dieses Rennen ist ein Versuch, jüngere Leute für den Hundesport zu begeistern. Bis jetzt sind wir mit der Resonanz sehr zufrieden.“

Denn nicht nur das Rennerlebnis stand an diesem Tag im Mittelpunkt. Gäste konnten sich ausgiebig über den Hundesport informieren. Schlussendlich ging keiner der Teilnehmer leer aus: Die ersten Plätze wurden mit Pokalen belohnt, alle weiteren Startnummern landeten im Lostopf und konnten sich schließlich etwas aus der Tombola aussuchen. Bei Würstchen, Kaffee und Kuchen klang der Tag zwar regnerisch, aber fröhlich aus.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Fotos: Rose

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