23 Borkener waren auf großer Radtour – Ziel 2013: Helgoland

Bis Atomium in Brüssel

Ziel erreicht! Nach vier Tagen kamen die 23 Teilnehmer der Radtour vor dem Brüsseler Wahrzeichen, dem Atomium an. Foto: privat

Borken. 23 Abenteuerlustige aus Borken haben die Radtour der Stadtjugendpflege Borken absolviert. Sie radelten vom Wasserturm zum Atomium, von Borken nach Brüssel.

Stadtjugendpflegerin Steffi Schulte hatte die Tour organisiert. Obwohl das Wetter nicht immer mitspielte, war die Motivation der Radler gut. Die Mitfahrer waren zwischen 17 und 72 Jahren alt.

Jeden Tag fuhren sie zwischen 60 und 100 Kilometern. Die Nächte verbrachten die Borkener in Turnhallen, Schullandheimen und Jugendherbergen. Die Route führte von Borken über das Siegerland nach Aachen und weiter über Maastricht zum Ziel der Reise.

Drei Kleinbusse

Für die Tour nutzte die Jugendpflegerin Erkenntnisse von der Fahrt im vergangenen Jahr, die damals nach Chamonix geführt hatte. So wurden die Etappen unterschiedlich lang geplant und statt eines großen Reisebusses fuhren drei Kleinbusse mit, um flexibler zu sein. Mit Probleme war trotzdem zu kämpfen. So mussten die Borkener schon hinter Jesberg das erste Mal in einen Fahrradladen gehen. Ein Rad sei nicht verkehrssicher gewesen, heißt es.

Flut und vage Schilder

Überflutete Radwege, vage Beschilderungen und schlechtes Kartenmaterial in Belgien sorgen ebenfalls für Probleme. Umso schöner war die Ankunft in Brüssel, denn dort war Nationalfeiertag und die Borkener waren beim Besuch des Königspaars nahe dabei.

„Auf der Radtour geht es darum, als Gruppe zusammen zu arbeiten, Problemlösungen gemeinsam zu finden und sich auf ein kleines Abenteuer einzulassen“, sagte Jugendpflegerin Schulte.

Für nächstes Jahr hat sie wieder große Pläne für eine spannenden Radtour. Dann soll es nach Norden gehen, Ziel: die Hochseeinsel Helgoland. (red)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare