Abrissarbeiten könnten Ende März beginnen

Auch Aldi soll ins Homberger Einkaufszentrum - Bauantrag fehlt noch

Homberg. Es soll endlich losgehen mit dem Bau des Einkaufszentrums an der Homberger Drehscheibe: „Es wird knapp, aber wir hoffen, dass wir Ende März mit den Abrissarbeiten beginnen können“, teilt Katrin Jänsch von der Projektentwicklung bei Schoofs Immobilien in Frankfurt mit.

Lediglich der Bauantrag müsse noch gestellt, die Pläne ein letztes Mal überarbeitet und die Abrissgenehmigung erteilt werden.

Ob es tatsächlich im März losgeht, hänge nun auch von den Behörden ab, die die Anträge bearbeiten. Der Mietermix stehe zum großen Teil fest, sagt Jänsch. Neben einem Rewe-Markt und der Drogeriekette Müller soll auch der Discounter Aldi in das Einkaufszentrum an der Kasseler Straße als einer der Hauptmieter einziehen. Das Unternehmen sei auch Grund für die Verzögerungen gewesen: „Aldi hatte Probleme mit der Anlieferungssituation am Einkaufszentrum. Das haben wir aber für alle zufriedenstellend gelöst“, sagt Jänsch.

Das Gelände des ehemaligen Autohauses Ulrich sei „nicht einfach“, da es sich in Hanglage befindet. Deshalb hätten auch mit Nachbarn immer wieder Kompromisse geschlossen werden müssen, die einen Baustart immer wieder verhindert hätten. Schwierigkeiten seien jetzt jedoch keine mehr zu erwarten, sagt Jänsch.

Um auch die restlichen Flächen noch zu vermieten, führe die Firma Schoofs zurzeit Gespräche mit weiteren Unternehmen. „Kleine Restflächen sind noch frei. Wir wollen sie gerne an regionale Einzelhändler vermieten“, so Jänsch. Es fehlen also noch kleine und mittlere Unternehmen, die in das Einkaufszentrum an der Drehscheibe einziehen wollen. Schoofs Immobilien sei eine Mischung, bestehend aus überregionalen Unternehmen und regionalen Händlern wichtig. „Regionale Unternehmen sollen von der Zugkraft der großen Firmen profitieren“, sagt Jänsch. 

Die Unternehmen im Einkaufszentrum

Auf den 7500 Quadratmetern Verkaufsfläche sollen nicht nur Geschäfte für die Nahversorgung angesiedelt werden. Optiker, Friseure und Textilangebote sollen sich dort ebenfalls wiederfinden. „Wir wollen Läden für das tägliche Leben. Das Einkaufszentrum soll ein Nahversorgungszentrum werden“, sagt Jänsch. Geplant sind außerdem 320 Parkplätze. Die Eröffnung des Einkaufszentrums ist bereits drei Mal verschoben worden. Jetzt soll alles Ende 2019 fertig sein. Ursprünglich sollte das Einkaufszentrum an Ostern dieses Jahres in Betrieb gehen. Geplant wird seit 2016. Damals hatten sich die Stadtverordneten mehrheitlich für das Projekt ausgesprochen.

Quelle: HNA

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